Datum15.10.2025 07:54
Quellewww.zeit.de
TLDRWirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) verteidigte Berlin während ihrer Reise nach Warschau gegen Kritik von anderen Bundesländern. Bei einer Konferenz der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer betonte sie die Bedeutung Berlins als Investitionsstandort und hob hervor, dass die Stadt im vergangenen Jahr 30 Millionen Übernachtungen verzeichnete. Giffey lobte die Vielfalt der Stadt und ihre Rolle für die Start-up-Branche sowie für Demokratie und Freiheit. Die Reise diente auch dem Treffen mit polnischen Unternehmen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Reise nach Polen“. Lesen Sie jetzt „Wirtschaftssenatorin Giffey verteidigt Berlin gegen Kritik“. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hat Berlin bei ihrer Reise nach Warschau gegen pauschale Kritik verteidigt. Auf einer Konferenz der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer reagierte sie am Dienstag mit einer gut fünfminütigen Rede, als die Moderatorin den kritischen Blick auf Berlin aus anderen Bundesländern ansprach, den eine Umfrage der Freien Universität belegt, und entsprechende Schlagzeilen dazu. "All die, die Berlin kritisieren, die kommen gerne in unsere Stadt", sagte Giffey. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet. "Wir haben eine Stadt, die das letzte Jahr 30 Millionen Übernachtungen hatte. Wissen Sie, wie viele Städte es gibt weltweit, die 30 Millionen Übernachtungen haben? Es gibt zehn." Berlin gehöre dazu. Sie wies auf zahlreiche große Veranstaltungen wie das Festival of Lights oder den Christopher Street Day hin und auch auf die Bedeutung der Stadt für die Start-up-Branche. "Es sind Menschen aus über 170 Nationen, die in unserer Stadt leben, die sich entscheiden zu gründen, die sich entscheiden zu investieren", so die Wirtschaftssenatorin. "Unser Markenkern ist die Freiheit", sagte Giffey. "Du kannst in Berlin so leben, wie du willst. Du kannst so lieben, wie du willst." Berlin stehe für Demokratie und Freiheit. Giffey war mit einer Wirtschaftsdelegation am Montag nach Warschau gefahren. Das Ziel der Reise war nach Angaben der Wirtschaftsverwaltung unter anderem, für den Investitionsstandort Berlin zu werben und polnische Unternehmen zu treffen. © dpa-infocom, dpa:251015-930-163809/1