Datum24.10.2025 16:59
Quellewww.zeit.de
TLDRThüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) fordert beim Treffen der Landeschefs ein Comeback für die Autoindustrie in Deutschland und plädiert für Technologieoffenheit sowie eine Lockerung des geplanten EU-Verbots neuer Verbrennermotoren nach 2035. Er betont die Notwendigkeit eines Wettbewerbs zwischen verschiedenen Antriebstechnologien. Zudem thematisiert Voigt die finanzielle Belastung der Kommunen durch Sozialausgaben und fordert eine gerechte Verteilung der Kosten zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Hauptthemen der Konferenz waren Wirtschaft, zivilgesellschaftliche Sicherheit und Verwaltung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Treffen der Landeschefs“. Lesen Sie jetzt „Voigt fordert Comeback für Autoland Deutschland“. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat für Technologieoffenheit in der Autoindustrie geworben - und für eine Lockerung des auf EU-Ebene geplanten Verbots neuer Verbrennermotoren nach 2035. "Wir kämpfen um das Comeback des Autolandes Deutschland", sagte er nach der Ministerpräsidentenkonferenz in Mainz. Politik dürfe Innovation nicht einschränken, betonte der Regierungschef. Es müsse einen Wettbewerb der besten Antriebstechnologien geben – von Elektromobilität über Wasserstoff bis zu synthetischen Kraftstoffen. Stärkere Wirtschaft, Zeitenwende in der zivilen Sicherheit, modernerer Staat und eine gerechtere Verteilung der Kosten zwischen Bund, Ländern und Kommunen - das waren die zentralen Anliegen bei der zweitägigen Konferenz der Ministerpräsidenten in Mainz. "Viele Kommunen ächzen unter der Last von Sozialausgaben – teils machen sie über 70 Prozent der Haushalte aus", so Voigt. Es brauche eine ehrliche Diskussion darüber, wie die Lasten fair verteilt werden. © dpa-infocom, dpa:251024-930-204272/1