Datum24.10.2025 16:41
Quellewww.zeit.de
TLDRForstwirt-Azubis im Sachsenforst haben 1.400 Kilogramm Eicheln geerntet, um den Rückgang von Trauben- und Stieleichen in der Sächsischen Schweiz entgegenzuwirken. Die Eicheln sollen zum Waldumbau beitragen und werden im Frühjahr ausgesät, mit dem Ziel, die daraus wachsenden Bäume ab Herbst 2026 in ausgewählte Waldbestände zu pflanzen. Christina Tscheuschner von der Nationalpark- und Forstverwaltung betont die Bedeutung der erfolgreichen Saatguternte, da die Traubeneiche nicht jedes Jahr reichlich Früchte trägt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Umwelt“. Lesen Sie jetzt „Sachsenforst: Azubis ernten rund 1.400 Kilogramm Eicheln“. Forstwirt-Azubis haben im Sachsenforst in der Sächsischen Schweiz rund 1.400 Kilogramm Eichel-Saatgut geerntet. Wie die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz mitteilte, sollen die Eicheln zum Waldumbau in der Nationalparkregion beitragen. Der Anteil an Trauben- und Stieleichen sei in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Das soll sich durch die Sammelaktion nun ändern. Nach der Ernte lagern die Eicheln nun in Kisten und werden im Frühjahr ausgesät. Die daraus wachsenden Bäume sollen ab Herbst 2026 in ausgewählte Waldbestände gepflanzt werden. Christina Tscheuschner, Referentin Wald- und Flächenmanagement der Nationalpark- und Forstverwaltung von Sachsenforst, sagt: "Die Traubeneiche trägt nicht jedes Jahr üppig Früchte. Auch daher freuen wir uns über die erfolgreiche Saatguternte". © dpa-infocom, dpa:251024-930-204185/1