Datum24.10.2025 15:44
Quellewww.zeit.de
TLDRBayerns Innenminister Joachim Herrmann hat nahezu 48 Stunden nach dem Schuss eines Polizisten auf einen Bundeswehr-Soldaten in Erding keine Erklärung für den Vorfall geliefert. Herrmann sprach von mangelhafter Kommunikation und kündigte an, gemeinsam mit der Bundeswehr und anderen Behörden die Kommunikationswege zu überprüfen, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden. Zudem soll die Bevölkerung besser über Übungen im öffentlichen Raum informiert werden. Der Vorfall wird intensiv aufgearbeitet, um die Zusammenarbeit zu stärken.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schuss auf Bundeswehr-Soldaten“. Lesen Sie jetzt „Herrmann hat noch keine Erklärung für Schuss in Erding“. Fast 48 Stunden nach dem beinahe fatalen Schuss eines Polizisten auf einen Bundeswehr-Feldjäger in Erding hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) keine Erklärung liefern können, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Herrmann sprach nur allgemein von offensichtlich mangelhafter Kommunikation. "Wir werden jetzt sehr zeitnah gemeinsam mit der Bundeswehr und den zuständigen Behörden prüfen, wo die Kommunikationswege verbessert werden müssen. So ein Vorfall darf sich nicht noch einmal ereignen", sagte Herrmann laut einer Mitteilung seines Ministeriums. Der Innenminister ist oberster Dienstherr der bayerischen Polizei. "Dieser Vorfall wird intensiv gemeinsam aufgearbeitet, um diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzuführen und weiter zu stärken", fuhr Herrmann fort. Die Bevölkerung müsse über Übungen der Bundeswehr und der Polizei im öffentlichen Raum frühzeitig und transparent über die Kommunen informiert werden. "Wir prüfen derzeit genau, warum dies in diesem Fall offenbar nicht ausreichend geschehen ist und wie wir die Informationskette in Zukunft verbessern können", sagte Herrmann. © dpa-infocom, dpa:251024-930-203719/1