Datum24.10.2025 15:18
Quellewww.zeit.de
TLDRDie TSG 1899 Hoffenheim strebt nach einem Heimsieg in der Fußball-Bundesliga, nachdem sie zuletzt auswärts erfolgreich war. Trainer Christian Ilzer sieht das bevorstehende Derby gegen den FC Heidenheim als Herausforderung und betont, dass eine starke Teamleistung erforderlich sei. Hoffenheim wartet seit fast sechs Monaten auf einen Heimsieg und hat in dieser Saison drei Heimniederlagen kassiert. Der Gegner, Tabellen-17., sei kompakt und stark, was das Spiel schwierig machen könnte. Aißer Verletzungen hat die Mannschaft gute Trainingsbedingungen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Hoffenheim hofft auf ersten Heimsieg“. Mit dem jüngsten Auswärtserfolg im Rücken will die TSG 1899 Hoffenheim nun endlich auch den ersten Saisonheimsieg in der Fußball-Bundesliga einfahren. "Wir wollen es jetzt auf den Tisch haben. Aber es wird kein einfaches Unterfangen. Es gilt, im Kollektiv eine extrem starke Leistung in allen Phasen auf den Platz zu bringen", sagte TSG-Coach Christian Ilzer vor dem Baden-Württemberg-Derby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FC Heidenheim. Seit fast sechs Monaten warten die Hoffenheimer und ihre Anhänger auf einen Dreier in der ProZero-Arena. Der letzte gelang am 12. April beim 2:0 gegen den FSV Mainz 05. In der aktuellen Saison stehen drei Heimniederlagen zu Buche. Gegen Heidenheim soll dieser Negativlauf gestoppt werden. "Wir müssen gegen einen unangenehmen Gegner eine Top-Leistung bringen. Wir müssen bereit sein, viel zu investieren", sagte Ilzer. Gelinge dies, sei die Möglichkeit genauso groß daheim zu gewinnen wie auswärts. Gegen den Tabellen-17. geht die TSG als Favorit in die Partie. Das soll die Spieler aber nicht unter Druck setzen. "Prinzipiell muss der Hunger immer größer sein als der Druck", sagte Ilzer. Es sei wichtig, das Bewusstsein zu schaffen, dass zu einem erfolgreichen Spiel nicht nur gut zocken gehöre. "Wir müssen für ein schwieriges Spiel bereit sein", sagte der 48-Jährige. Personell kann der Österreicher bis auf die Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Einzig Abwehrspieler Arthur Chaves fällt nach einem Zusammenstoß im Training und einem tiefen Cut über dem Auge aus. Dem Gegner bescheinigte Ilzer eine sehr gute Entwicklung seit dem Saisonstart. "Sie sind sehr kompakt, laufstark und tragen eine große Mentalität in sich. Das macht es zu einer schwierigen Aufgabe", sagte der Coach. Zudem zollte er seinem Trainerkollegen großen Respekt für dessen Lebenswerk: "Es ist beeindruckend, wie Frank Schmidt das Level des kleinen Clubs über die vielen Jahre nach oben geschraubt hat." © dpa-infocom, dpa:251024-930-203457/1