Datum24.10.2025 13:54
Quellewww.zeit.de
TLDRFSV Mainz 05-Trainer Bo Henriksen äußert Bedenken über die enge Spielplanung: vier Spiele in zehn Tagen bezeichnet er als "ein bisschen verrückt". Die Mainzer spielen am Sonntag gegen den VfB Stuttgart, gefolgt von einem DFB-Pokal-Duell nur drei Tage später. Trotz einer enttäuschenden Bundesliga-Leistung (vier Punkte aus sieben Spielen) zeigt sich Henriksen optimistisch nach einem Sieg in der Conference League. Er plant, mit einer starken Aufstellung gegen Stuttgart anzutreten, da alle Spieler fit sind.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Henriksen und seine Dauerspieler: "Ein bisschen verrückt"“. Bo Henriksen vom FSV Mainz 05 kommt angesichts der Terminhatz in drei Fußball-Wettbewerben selbst etwas durcheinander. "Wir haben vier Spiele in zehn Tagen, das ist ein bisschen verrückt", sagte der Trainer in der Pressekonferenz am Freitag. Die Mainzer treten am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) in der Bundesliga beim VfB Stuttgart an - und empfangen die Schwaben nur drei Tage später erneut zum Duell im DFB-Pokal. Auf die Frage, ob er beide Spiele gegen Stuttgart gleich vorbereite, antwortete der Däne: "Großartige Frage, ich habe keine Ahnung." Henriksen stellte allerdings klar, dass die Bundesliga das Wichtigste sei. "Das hat hohe Priorität für uns." Mit vier Punkten aus sieben Spielen ist Mainz in jener Bundesliga bislang enttäuschend unterwegs. In Europa läuft es besser, am Donnerstagabend gelang beim 1:0 gegen HSK Zrinjski Mostar der zweite Erfolg in der Conference League. "Wir haben gewonnen, das war wichtig. Jetzt müssen wir auch in Stuttgart gewinnen", forderte Henriksen. Die Rotation dürfte er nach dem mageren Erfolg gegen Bosniens Meister wohl fast vollständig zurückdrehen. Im Vergleich zum 3:4 gegen Bayer Leverkusen hatte Henriksen gegen Mostar neun Neue gebracht. Unter anderem Nadiem Amiri und Paul Nebel werden zurück in der ersten Elf erwartet. Große Personalsorgen hat der Cheftrainer nicht. "Alle sind fit. Es sieht sehr, sehr gut aus", sagte Henriksen. © dpa-infocom, dpa:251024-930-203018/1