Datum24.10.2025 07:10
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Verkehrssicherheit in Deutschland hat sich verschlechtert. Im vergangenen Jahr wurden bei Hauptuntersuchungen von rund 22 Millionen Pkw insgesamt 144.074 Fahrzeuge mit gefährlichen Mängeln festgestellt, was einem Anstieg von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 11.700 Autos gelten als nicht verkehrssicher und dürfen nicht mehr selbstständig fahren. Nur 65,1 Prozent der Prüfungen verliefen ohne Beanstandungen. Diese Entwicklungen werfen ein Licht auf die steigenden Sicherheitsrisiken der Fahrzeugflotte.
InhaltDer Zustand der Autos in Deutschland hat sich im letzten Jahr verschlechtert: 144.000 Pkw hatten gefährliche Mängel, 11.700 davon gelten als nicht verkehrssicher. Tüv, Dekra und weitere Prüforganisationen haben im vergangenen Jahr bei den regelmäßigen Hauptuntersuchungen insgesamt 144.074 Pkw in Deutschland gefährliche Mängel bescheinigt. Das geht aus aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil der Autos, die Mängel aufwiesen, demnach um 3,2 Prozent – obwohl insgesamt etwas weniger Fahrzeuge geprüft wurden. 65,1 Prozent der Hauptuntersuchungen verliefen ohne Beanstandungen, das waren 0,6 Prozentpunkte weniger als 2023. Insgesamt begutachteten die Prüfer demnach rund 22 Millionen Autos. In 132.374 Fällen stellten sie gefährliche Mängel fest. Diese Fahrzeuge dürfen nach der Prüfung nur noch nach Hause oder in die Werkstatt gebracht werden und müssen nach der Reparatur zur Nachuntersuchung. In 11.700 Fällen erklärten die Prüfer die Pkw für nicht verkehrssicher. Das bedeutet, dass diese Fahrzeuge nicht mehr aus eigener Kraft vom Hof fahren dürfen – diese Zahl sank leicht. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.