Datum24.10.2025 03:47
Quellewww.spiegel.de
TLDRDer Frankfurter Fußballprofi Michy Batshuayi bittet auf Instagram um Hilfe für seine Katze, die nach einem Autounfall dringend eine Bluttransfusion benötigt. In seinem emotionalen Aufruf erklärt der Bundesliga-Stürmer, dass die Katze in kritischem Zustand ist und eine Operation bevorsteht. Batshuayi, der über 2,8 Millionen Follower hat, appelliert an Tierbesitzer, die geeignete Spendenkriterien erfüllen, um zu helfen. Informationen über den Blutspendeprozess für Haustiere wurden ebenfalls mitgeteilt.
InhaltFast drei Millionen Accouts folgen Michy Batshuayi auf Instagram. Sie erreichte nun ein ungewöhnlicher Appell des Fußballers: Es geht um Leben und Tod seines Haustiers. Der Frankfurter Fußballprofi Michy Batshuayi kämpft um das Leben seiner Katze. Demnach ist sein Haustier von einem Auto angefahren worden und benötigt offenbar dringend eine Bluttransfusion von einer anderen Katze. "Ich bitte euch heute von Herzen um Hilfe. Ich lebe in Frankfurt, und meine Katze wurde von einem Auto angefahren. Sie ist in kritischem Zustand und muss dringend operiert werden", startete der Bundesliga-Stürmer einen Aufruf zur Blutspende auf Instagram. Weiter schrieb der 32 Jahre alte Batshuayi: "Ich weiß, das ist keine gewöhnliche Bitte, aber es ist ihre einzige Überlebenschance." Die Operation stehe bald an, "jede Minute zählt". Auf Instagram folgen dem Eintracht-Profi, der einst auch für Borussia Dortmund spielte, über 2,8 Millionen Nutzerinnen und Nutzer (hier geht es zu dem Account, der Aufruf befindet sich in den Stories.) Blutspenden bei Haustieren werden oft benötigt. Die Poliklinik für kleine Haustiere der Freien Universität Berlin hat 1997 einen Blutspendedienst für Hunde und Katzen eingerichtet. Auf der Webseite der Uni wird der Prozess beschrieben. Demnach läuft das Verfahren bei Hunden und Katzen sehr ähnlich: Vor der Blutspende wird das Tier eingehend untersucht und ein Blutbild erstellt. Katzen erhalten im Vorfeld eine leichte Betäubung, Hunde kommen oft ohne aus. Die Blutentnahme geht schnell – nur wenige Minuten – und ist für die Tiere harmlos. Die Besitzer sind während der ganzen Zeit im Untersuchungsraum dabei. Allerdings gibt es laut der Freien Universität Berlin klare Vorgaben, welcher Stubentiger als Spender infrage kommt. Das Alter muss demnach zwischen einem Jahr und acht Jahren und das Gewicht bei mindestens dreieinhalb Kilogramm liegen. Das Tier muss geimpft und eine reine Wohnungskatze sein. Neben weiteren Regeln darf das Tier auch keine Aufenthalte in bestimmten Regionen gehabt haben oder regelmäßig auf Medikamente angewiesen sein. Und selbst wenn all diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist eine Spende nur alle sechs Monate möglich (bei Hunden alle drei bis sechs Monate).