Vogelgrippe-Variante: Geflügelpest breitet sich aus - Neuer Fall bei Cloppenburg

Datum23.10.2025 16:04

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Garrel, Landkreis Cloppenburg, wurde ein neuer Ausbruch der hochansteckenden Geflügelpest (H5N1) in einem Putenbetrieb mit 7.400 Tieren festgestellt. Dies ist der vierte Ausbruch seit Mitte Oktober, wobei insgesamt 36.300 Puten und 5.300 Enten betroffen sind. Alle Tiere müssen getötet werden. Die Behörden haben Sperrzonen eingerichtet, um weitere Ausbreitung zu verhindern. Geflügel darf nicht mehr im Freien gehalten werden, und Veranstaltungen sind untersagt. Für die Bevölkerung besteht jedoch kein erhöhtes Risiko.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vogelgrippe-Variante“. Lesen Sie jetzt „Geflügelpest breitet sich aus - Neuer Fall bei Cloppenburg“. Erneut ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Gemeinde Garrel (Landkreis Cloppenburg) ein Ausbruch der hochansteckenden Geflügelpest festgestellt worden. Betroffen ist ein Putenbetrieb mit 7.400 Tieren, die nun getötet werden, wie der Landkreis mitteilte. In dem Bestand sei der Erreger des Typs H5N1 nachgewiesen und inzwischen vom Friedrich-Loeffler-Institut amtlich bestätigt worden. Es ist der insgesamt vierte Ausbruch der Vogelgrippe im Landkreis seit dem 15. Oktober.  Erst am Dienstag und am Mittwoch waren in Garrel weitere Fälle bekanntgeworden – einmal in einem Putenbetrieb und einmal in einem Entenbestand. Insgesamt sind nach Angaben der Kreisverwaltung nun binnen weniger Tage 36.300 Puten sowie 5.300 Enten betroffen gewesen. Alle Tiere wurden getötet.  Um die betroffenen Betriebe verhängten die Behörden Sperrzonen, die einen Schutz- und einen Überwachungsbereich haben. In der betroffenen Region darf Geflügel nur noch im Stall gehalten werden und nicht mehr draußen. Die Betriebe müssen auch besondere Hygiene- und Sicherheitsauflagen beachten, damit der Erreger nicht die gesunden Tiere erreicht. Der Kontakt zu Wildvögeln muss vermieden werden. Auch Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte oder ähnliche Veranstaltungen sind vorerst untersagt. Die Geflügelpest ist hochansteckend und nimmt bei vielen Vogelarten rasch einen tödlichen Verlauf. Für die Bevölkerung besteht nach Einschätzung des für Tierseuchen zuständigen Friedrich-Loeffler-Instituts kein besonderes Risiko. Doch sollte der Kontakt zu toten Vögeln in jedem Fall vermieden werden. © dpa-infocom, dpa:251023-930-199060/1