Datum22.10.2025 20:20
Quellewww.spiegel.de
TLDRDie kurdische Familie Hosseini betreibt seit 2018 einen beliebten Dönerladen in Berlin-Kreuzberg, der über soziale Medien gefeiert wird. Die Familie zeigt nicht nur ihre Produkte, sondern teilt auch persönliche Geschichten und gesellschaftliche Themen. Sohn Moghaddam, 19, und seine Eltern haben über 150.000 Follower. Sie thematisieren Herausforderungen wie Inflation und Gewichtszunahme und betonen den Wert von Solidarität. Trotz des Preises von sieben Euro für einen Döner sind die Kunden von der Familie und ihrem Charme überzeugt.
Inhalt2018 kam sie nach Deutschland, heute betreibt die kurdische Familie Hosseini einen Dönerladen in Berlin-Kreuzberg, der in sozialen Medien gefeiert wird. Denn dort sieht man mehr als Fleisch, Falafel und Gemüse. "Wann Döner wieder vier Euro?" Anders als viele Politiker bringt diese Frage Zagros Gemüsekebap in Berlin-Kreuzberg nicht in Verlegenheit. Auf Social Media berichten Sohn Moghaddam Hosseini, 19, und seine Eltern aus ihrem Alltag hinterm Tresen. Insgesamt mehr als 150.000 Follower schauen dabei zu, wie Vater Hossein neue Dönerspieße in Empfang nimmt, der Sohn Knoblauchsoße anpreist oder die ganze Familie auf Bewertungen reagiert. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Und ihre Clips handeln nicht nur von Fleisch, Falafel und Gemüse: Die kurdische Familie schildert ihre Ankunft in Deutschland vor sieben Jahren, berichtet von Gewichtszunahmen durch Stress oder betont am Tag der Deutschen Einheit den Wert gesellschaftlicher Solidarität. Dass der Döner sieben Euro kostet, liegt an Energie und Inflation. Dass man den Preis gern bezahlt, liegt an dieser Familie.