Datum22.10.2025 18:47
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Hamburg wurde ein 23-Jähriger festgenommen, der einen Drogenlieferdienst über QR-Codes betrieb. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand und verletzte zwei Polizistinnen. Er steht im Verdacht, Kokain, Marihuana und vermutlich Ecstasy verkauft zu haben. Die Polizei fand bei Durchsuchungen Drogen, Handys, ein Einhandmesser und mutmaßliches Dealgeld. Die QR-Codes führten zu Messenger-Diensten, über die Bestellungen aufgegeben werden konnten, die anschließend mit einem sogenannten Drogentaxi geliefert wurden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Drogenkriminalität“. Lesen Sie jetzt „Drogenverkauf mit QR-Code - 23-Jähriger in U-Haft“. Seit dem Sommer werben im Hamburger Stadtgebiet Aufkleber mit QR-Codes für eine Drogenlieferung - nun sitzt der mutmaßliche Betreiber dieses Lieferdienstes hinter Gittern. Der 23-Jährige sei am Dienstag im Stadtteil Bahrenfeld von Fahndern kontrolliert und festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Bei seiner Festnahme habe er massiven Widerstand geleistet und zwei Polizistinnen leicht verletzt. Gegen ihn wurde den Angaben zufolge Haftbefehl erlassen. Er steht im Verdacht, Betäubungsmittel als Lieferdienst verkauft zu haben. Bei der Durchsuchung von ihm und einer Wohnung im Stadtteil Altona seien nicht geringe Mengen Kokain, Marihuana und vermutlich Ecstasy gefunden worden. Die Beamten, die von einem Diensthund unterstützt wurden, stellten auch vier Handys, ein Einhandmesser, Verpackungsmaterial und mutmaßliches Dealgeld sicher. Wer die Codes auf den Aufklebern mit dem Handy scannte, gelangte zu Messenger-Diensten, über die man direkt Drogen bestellen konnte. Geliefert wurde nach Angaben des Bundes Deutscher Kriminalbeamter dann mit einem sogenannten Drogentaxi. © dpa-infocom, dpa:251022-930-194738/1