Vogelgrippe-Variante: Geflügelpest-Erreger in Bestand von 5.000 Enten nachgewiesen

Datum22.10.2025 16:07

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Garrel, Landkreis Cloppenburg, wurde im Bestand von 5.300 Enten der hochansteckende Geflügelpest-Erreger H5N1 nachgewiesen, was den dritten Ausbruch innerhalb einer Woche darstellt. Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte den Ausbruch, und die betroffenen Tiere sollen getötet werden. Zudem mussten bereits in zwei Putenbetrieben mit insgesamt über 29.000 Tieren ebenfalls alle Vögel getötet werden. Die Behörden verhängten Sperrzonen und strenge Auflagen für die betroffenen Betriebe, um eine Ausbreitung zu verhindern.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vogelgrippe-Variante“. Lesen Sie jetzt „Geflügelpest-Erreger in Bestand von 5.000 Enten nachgewiesen“. In der Gemeinde Garrel im Landkreis Cloppenburg ist innerhalb einer Woche der dritte Betrieb vom Ausbruch der hochansteckenden Geflügelpest betroffen. Der Erreger des Typs H5N1 sei in einem Entenbestand nachgewiesen worden, teilte ein Sprecher des Landkreises mit. Der Ausbruch sei vom Friedrich-Loeffler-Institut amtlich bestätigt worden. Die 5.300 Tiere sollen nun getötet werden. Erst am Dienstag wurde in Garrel in einem Putenbetrieb der für Geflügel hochansteckende Erreger festgestellt. 8.800 Tiere mussten getötet werden. Am vergangenen Mittwoch brach die Krankheit in einem Putenbetrieb mit mehr als 20.000 Tieren aus. Auch diese Vögel wurden getötet. Am Wochenende wurde der Erreger in einem Legehennenbetrieb im Landkreis Diepholz festgestellt. Um die betroffenen Betriebe verhängten die Behörden Sperrzonen, die einen Schutz- und einen Überwachungsbereich haben. In der betroffenen Region darf Geflügel nur noch im Stall gehalten werden und nicht mehr draußen. Die Betriebe müssen auch besondere Hygiene- und Sicherheitsauflagen beachten, damit der Erreger nicht die gesunden Tiere erreicht. Der Kontakt zu Wildvögeln muss vermieden werden. Auch Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte oder ähnliche Veranstaltungen sind vorerst untersagt. © dpa-infocom, dpa:251022-930-194002/1