Paris: Louvre schätzt Schaden nach Juwelendiebstahl auf 88 Millionen Euro

Datum21.10.2025 19:49

Quellewww.spiegel.de

TLDRDas Louvre-Museum in Paris schätzt den Schaden nach einem spektakulären Einbruch auf 88 Millionen Euro, bei dem Kronjuwelen gestohlen wurden. Die Täter, die mit Warnwesten eintrafen und Vitrinen mit einem Trennschleifer öffneten, bleiben trotz Ermittlungen der Staatsanwaltschaft unbekannt. Der Einbruch dauerte weniger als zehn Minuten. Experten befürchten, dass die Juwelen in ihre Einzelteile zerlegt werden, da sie auf dem legalen Markt unverkäuflich sind.

InhaltDas berühmte Louvre-Museum in Paris hat nach dem spektakulären Einbruch den Wert der gestohlenen Kronjuwelen auf 88 Millionen Euro beziffert. Von den Tätern fehlt weiter jede Spur. Der Louvre hat den Schaden des spektakulären Kronjuwelen-Diebstahls laut der Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau auf 88 Millionen Euro geschätzt. Die Summe sei jedoch "nicht vergleichbar mit dem historischen Schaden", sagte Beccuau am Dienstag dem Sender RTL. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Es handle sich um eine "äußerst spektakuläre" Summe, heißt es weiter. Die Diebe könnten jedoch nicht mit diesem Betrag rechnen, "sollten sie auf die sehr schlechte Idee kommen, diese Juwelen einzuschmelzen". Von den Louvre-Einbrechern, die mit Warnwesten bekleidet über einen Lastenaufzug in das Museum in der französischen Hauptstadt eingedrungen waren und mit einem Trennschleifer Vitrinen geöffnet hatten, fehlte am Dienstag weiter jede Spur. Der Einbruch am Sonntagmorgen, eine halbe Stunde nach Museumsöffnung, hatte keine zehn Minuten gedauert. Die Täter entkamen auf Motorrollern. Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt wegen organisierten Bandendiebstahls und Bildung einer kriminellen Vereinigung. Es besteht große Sorge, dass die acht gestohlenen Schmuckstücke in ihre Bestandteile zerlegt werden. Auf dem legalen Markt sind sie unverkäuflich. Nach Ansicht von Experten wurden sie möglicherweise gestohlen, um das eingeschmolzene Gold und die Edelsteine zu verkaufen.