Datum12.12.2008 11:16
Quellewww.spiegel.de
TLDROksana Lipko präsentiert eine vereinfachte Borschtsch-Rezeptur. Kernpunkte sind eine vorgespülte Bouillon für bessere Klarheit und die Zubereitung des Gemüses durch Dünsten statt langes Mitkochen. Das Dünsten von Karotte, Rote Bete und Zwiebel mit Tomatenmark und Essig bewahrt deren Geschmack und Farbe. Abschließende Kräuter und Knoblauch verfeinern die Suppe. Lipko betont, dass persönliche Anpassungen den klassischen Geschmack ergänzen können.
InhaltOhne Geschmacksverlust vereinfacht und somit vervollkommnet von Oksana Lipko Justin Jin Ohne Geschmacksverlust vereinfacht und somit vervollkommnet von Oksana Lipko Bouillon kochen: Wasser mit Fleisch und Knochen aufsetzen, einmal kurz aufkochen, das Wasser wegschütten und ca. 3 Liter frisches Wasser angießen. Wieder kurz aufkochen, dann 3–5 Stunden auf kleiner Flamme köcheln. Eventuell entstehenden Schaum mit einem Schaumlöffel oder einem feinem Sieb abheben. Die Bouillon möglichst am Vortag kochen, damit man am nächsten Tag das erkaltete Fett von der Oberfläche abnehmen und zum Anbraten des Gemüses verwenden kann. Zubereitung: Kohl fein schneiden und in die heiße Bouillon geben. Nach dem Aufkochen Hitze auf die Hälfte herunterschalten. Salzen. Möhre und Rote Bete (evtl. Selleriewurzel) in rohem Zustand mittelfein reiben, die Zwiebel kleinschneiden. Das Bouillonfett oder Pflanzenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Gemüse hineingeben, bei geschlossenem Deckel 10 Minuten dünsten. Tomatenmark und Essig hinzufügen. Um ein Anbrennen zu vermeiden, eventuell mit ein wenig Bouillon angießen. Nach 10–15 Minuten das Gemüse in die Suppe geben. Pfeffer, Dill, Petersilie (Grün vom Sellerie, Spinat) hinzufügen. Alles auf kleiner Flamme weitere 10–15 Minuten kochen. Kurz bevor der Topf vom Herd genommen wird, das Lorbeerblatt und den zerkleinerten Knoblauch hinzufügen. Servieren: 1 Esslöffel Smetana auf jede Portion geben. Mit frischem Dill und Petersilie garnieren. Für einen leckeren Borschtsch muss man sich nicht unbedingt an das Rezept halten. Man kann ihn um eigene Ideen erweitern, sollte dabei aber darauf achten, dass die Zutaten zueinander passen. Und natürlich bedarf er der Liebe zum Kochen, aber die entsteht beim Tun. So wird der Borschtsch bei jedem anders.