Kriminalität: Überfall auf Reisebus - Fahndung läuft weiter

Datum22.10.2025 07:16

Quellewww.zeit.de

TLDRNach einem Raubüberfall auf einen Reisebus in Niederbayern fahndet die Polizei nach drei flüchtigen, bewaffneten Tätern. Diese hatten den Bus mit Lichtsignalen von der A93 bei Aiglsbach gelockt und eine Kontrolle vorgetäuscht, dabei den Insassen Geld und Dokumente gestohlen, ohne sie zu verletzen. Die Täter flohen in einem Kleinbus mit dem Kennzeichenbeginn "WR". Die Ermittlungen laufen intensiv, und der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen plant, den Vorfall ernst zu nehmen und Empfehlungen auszusprechen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Überfall auf Reisebus - Fahndung läuft weiter“. Nach einem mutmaßlichen Raubüberfall auf einen Reisebus an einer Autobahn in Niederbayern laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Die Täter seien weiterhin flüchtig, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Die Kripo bittet um Hinweise von Zeugen. Drei bewaffnete Täter sollen den Bus in der Nacht zum Montag mit Lichtsignalen zum Abfahren von der A93 bei Aiglsbach gebracht haben. Dann hätten sie ihn gestoppt und eine Kontrolle vorgetäuscht, wie die Polizei mitteilte. Die Männer sollen mit Schusswaffen bewaffnet gewesen sein und den Insassen Geld und Dokumente gestohlen haben. Diese seien jedoch nicht bedroht oder verletzt worden. Mit einem Kleinbus seien die Täter dann in Richtung München geflüchtet. Auf dem Kennzeichen des Fahrzeugs sollen die Buchstaben "WR" gestanden haben, das vollständige Kfz-Kennzeichen ist jedoch nicht bekannt, wie die Polizei mitteilte. Die Fahndung sei bislang erfolglos geblieben, hieß es. Laut dem Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) handelt es sich um einen bislang einmaligen Vorfall. LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl kündigte an, den Fall ernst zu nehmen und den Mitgliedsunternehmen Empfehlungen zum Verhalten in solchen Situationen zu geben. © dpa-infocom, dpa:251022-930-191382/1