Krieg gegen die Ukraine: Trump und Putin planen offenbar doch kein baldiges Treffen

Datum22.10.2025 00:34

Quellewww.zeit.de

TLDRUS-Präsident Donald Trump bezweifelt ein baldiges Treffen mit Wladimir Putin zur Beilegung des Ukraine-Kriegs. Trump möchte kein "vergebliches Treffen" anstreben und hat angekündigt, dass auch ein Treffen zwischen Außenministern nicht stattfinden wird. Russland hat keinen festen Zeitrahmen für ein Gipfeltreffen genannt, obwohl Vorbereitungen weiterlaufen. Trump äußerte Skepsis über die Erfolgsaussichten und wies auf aktuelle Entwicklungen an der Kriegsfront hin. Russie zeigt sich verärgert über Trumps Forderung nach einem sofortigen Ende der Kämpfe.

InhaltDer US-Präsident bezweifelt die Erfolgsaussichten eines Treffens mit Russlands Machthaber. Auch Marco Rubio und Sergej Lawrow kommen vorerst nicht zusammen. Der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Gipfel mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin steht wieder in Frage. Ihm liege nichts an einem "vergeblichen Treffen" mit Putin zum russischen Angriffskrieg, sagte Trump. Er wolle "keine Zeit verschwenden" und werde "sehen, was passiert".  Die US-Regierung hatte zuvor mitgeteilt, "in naher Zukunft" werde es keine persönliche Begegnung geben. Auch von russischer Seite hieß es, es gebe keinen präzisen Zeitrahmen für den Gipfel. Der Sondergesandte des russischen Präsidenten, Kirill Dmitrijew, teilte allerdings mit, die Vorbereitungen liefen weiter. Trump hatte erst vergangene Woche Donnerstag angekündigt, er wolle sich binnen zwei Wochen mit Putin in der ungarischen Hauptstadt Budapest treffen. Nun äußerte sich der US-Präsident jedoch skeptisch über die Erfolgsaussichten. An der Kriegsfront zwischen der Ukraine und Russland passierten derzeit "viele Dinge", sagte Trump. Seine Regierung werde "in den nächsten zwei Tagen darüber informieren, was wir tun". Ursprünglich sollten US-Außenminister Marco Rubio und sein Amtskollege Sergej Lawrow noch diese Woche zusammenkommen, um das Treffen in Budapest vorzubereiten. Dies sei nach einem Telefonat zwischen Rubio und Lawrow an diesem Montag aber nun nicht mehr notwendig, zitiert die Nachrichtenagentur AFP einen Mitarbeiter des Weißen Hauses. Die Washington Post berichtete, Russland sei verärgert über Trumps Forderung nach einem sofortigen Ende der Kämpfe in der Ukraine.  Verfolgen Sie alle Entwicklungen im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in unserem Liveblog.