Landwirtschaft: Weiterer Fall von Blauzungenkrankheit festgestellt

Datum21.10.2025 18:22

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Bayern wurde erstmals das Blauzungenvirus des Subtyps 8 (BTV-8) in einem Rinderbestand festgestellt, was eine Ausbreitung der gefährlichen Krankheit bedeutet. Der Subtyp 3 ist bereits seit zwei Jahren aktiv. Zum Schutz von BTV-8-freien Gebieten wurden Transportbeschränkungen für empfängliche Tiere aus bestimmten Regierungsbezirken verhängt. Die Blauzungenkrankheit kann schwerwiegende Symptome wie Lahmheit und Fieber verursachen; eine Impfung der Tiere wird empfohlen, um die Ausbreitung zu verhindern.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landwirtschaft“. Lesen Sie jetzt „Weiterer Fall von Blauzungenkrankheit festgestellt“. Erstmals ist in Bayern das Blauzungenvirus vom Subtyp 8 (BTV-8) nachgewiesen worden. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit (LGL) wurde der Fall am Montag in einem Rinderbestand im Landkreis Berchtesgadener Land festgestellt. Die für Tiere gefährliche Krankheit breitet sich damit im Freistaat aus. Der Subtyp 3 zirkuliert schon seit zwei Jahren. Zum Schutz BTV-8 freier Gebiete wird nach Behördenangaben der Transport empfänglicher Tiere aus den Regierungsbezirken Oberbayern und Niederbayern eingeschränkt. Für Tiere, die aus diesen Regionen gebracht werden sollen, müssen bestimmte Regelungen eingehalten werden. Bei der Blauzungenkrankheit können die Zungen von erkrankten Tieren manchmal blau gefärbt sein. Daher kommt der Name. Der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich. In der Regel zeigen Schafe stärkere Symptome als Rinder, zum Beispiel Lahmheit oder Fieber. Die Infektion kann tödlich enden. Als Schutz empfehlen Fachleute den Landwirten, ihre Tiere zu impfen. © dpa-infocom, dpa:251021-930-190110/1