Datum21.10.2025 18:02
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Osnabrück müssen Tausende von Menschen wegen möglicher Weltkriegsblindgänger ihre Wohnungen verlassen. Der Evakuierungsradius von einem Kilometer betrifft über 14.000 Personen und schließt zwei Krankenhäuser, ein Altenpflegeheim und den Hauptbahnhof ein. Die Überprüfung und Entschärfung der Verdachtsfälle ist für den 9. November geplant. Betroffene sollten bis 7.00 Uhr früh aus dem Gebiet sein, andernfalls droht ein Bußgeld von 300 Euro. Ein temporäres Evakuierungszentrum wird in einer Gesamtschule eingerichtet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „In Osnabrück“. Lesen Sie jetzt „Mögliche Blindgänger - Menschen müssen Wohnungen verlassen“. Von der Räumung von vier möglichen Weltkriegsblindgängern sind in Osnabrück erneut Tausende Menschen betroffen. Die bei Sondierungen im Lokviertel festgestellten Verdachtsfälle sollen am 9. November überprüft und gegebenenfalls entschärft werden. Die Stadt Osnabrück legte einen Evakuierungsradius von einem Kilometer fest. Darin haben mehr als 14.000 Menschen ihre Wohnung, die sie bis 7.00 Uhr morgens verlassen müssen, teilte die Stadt mit. Auch zwei Krankenhäuser, ein Altenpflegeheim und der Hauptbahnhof liegen in der Evakuierungszone. In einer Gesamtschule richtet die Stadt ein Evakuierungszentrum ein. Nach Möglichkeit sollten die Menschen aber bei Bekannten oder Verwandten unterkommen. Wer nach 7.00 Uhr im Evakuierungsgebiet angetroffen wird, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 300 Euro rechnen. © dpa-infocom, dpa:251021-930-190031/1