Stadtbild-Debatte: Wüst zur Stadtbild-Debatte: "Jeder spricht auf seine Weise"

Datum21.10.2025 17:54

Quellewww.zeit.de

TLDRNordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst unterstreicht die Bedeutung der Stadtbild-Debatte und solidarisiert sich mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Wüst erkennt Probleme in Stadtbildern, insbesondere in Bezug auf Schrottimmobilien, und betont, dass die Politik die Anliegen der Bürger ernst nehmen müsse. Merz’ Äußerung über Migrationspolitik und die Rolle des Bundesinnenministers in Rückführungen hat innerhalb der CDU und der Koalition Kritik ausgelöst. Die Diskussion spiegelt ein breites Spektrum von Meinungen und Erwartungen wider.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Stadtbild-Debatte“. Lesen Sie jetzt „Wüst zur Stadtbild-Debatte: "Jeder spricht auf seine Weise"“. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich in der Kontroverse über das "Stadtbild" und Migration an die Seite von Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) gestellt. "Selbstverständlich haben wir Probleme in Stadtbild und Stadtteilen", sagte Wüst in Düsseldorf. Das gelte auch für NRW. "Wir haben ja oft im Umfeld der Kommunalwahl zum Beispiel über das Thema Schrottimmobilien geredet." Das sei vielleicht das augenscheinlichste Problem in dem Zusammenhang. "Bei all diesen Debatten: Jeder spricht auf seine Weise", sagte Wüst. Die Leute erwarteten, dass Probleme, die sie selbst wahrnähmen, von der Politik auch angesprochen würden.  Ausgangspunkt für die Kontroverse ist eine Äußerung des Kanzlers bei einer Pressekonferenz in Potsdam auf eine Reporter-Frage zum Erstarken der AfD. Merz sagte daraufhin unter anderem, dass man frühere Versäumnisse in der Migrationspolitik korrigiere und Fortschritte mache. "Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen." Diese Äußerung ist auch innerhalb der CDU und innerhalb der Koalition auf Kritik gestoßen. © dpa-infocom, dpa:251021-930-189992/1