Datum21.10.2025 17:26
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Bundesregierung hat ein Hilfsangebot zur Aufnahme von 20 verletzten Kindern aus Gaza sowie Israel abgelehnt, das von Städten wie Hannover, Bremen und Düsseldorf vorgeschlagen wurde. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay äußerte Enttäuschung über die Entscheidung, die als nicht nachvollziehbar und grausam angesehen wird. Regionspräsident Steffen Krach betont, dass rund 16.000 Kinder in Gaza auf Hilfe angewiesen sind.
InhaltDie Bundesregierung hat einem Hilfsangebot für Kinder aus Gaza und Israel eine Absage erteilt. Die Stadt Hannover hatte angeboten, 20 verletzte Kinder aufzunehmen. Deutsche Städte sollen keine hilfsbedürftigen Kinder aus Gaza und Israel aufnehmen. Die Bundesregierung erteilte einem Vorschlag Hannovers und anderer deutscher Städte eine Absage, je 20 verletzte und kranke Kinder aus Gaza aufzunehmen. Vorgeschlagen hatten das unter anderem Bremen, Düsseldorf, Leipzig, Bonn, Frankfurt am Main und Kiel. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) reagierte auf die Absage der Bundesregierung enttäuscht: "Wir bedauern die Antwort des Bundesinnenministeriums sehr", sagte er. Der Entschluss sei enttäuschend und "nicht nachvollziehbar", fügte er hinzu. Regionspräsident Steffen Krach (SPD), oberster Verwaltungschef der Region Hannover, zeigte sich bestürzt: "Diese Hilfe nicht wenigstens denen zu gewähren, die sie am dringendsten brauchen – nämlich den Kindern –, ist grausam." Rund 16.000 Kinder sind laut Krach in Gaza auf eine Versorgung im Ausland angewiesen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.