Datum21.10.2025 16:55
Quellewww.zeit.de
TLDREin Großbrand in einer Lagerhalle auf Fehmarn verursachte einen Schaden von etwa 500.000 Euro. Das Feuer brach während Verladearbeiten bei etwa 1.000 Strohballen aus und breitete sich schnell aus, was zum Einsturz des Daches führte. Bis zu 160 Einsatzkräfte waren im Einsatz, unterstützt vom Technischen Hilfswerk, um die Flammen zu löschen. Die Kriminalpolizei ermittelt, jedoch gibt es keine Hinweise auf Brandstiftung; ein technischer Defekt oder eine Selbstentzündung der Strohballen sind mögliche Ursachen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großbrand auf Fehmarn“. Lesen Sie jetzt „Feuer in Lagerhalle - Rund eine halbe Million Euro Schaden“. Nach dem Großbrand in einer Lagerhalle auf der Insel Fehmarn (Kreis Ostholstein) ist die Polizei auch am Dienstag weiter im Einsatz. Wie die Polizei mitteilte, ist erst gegen Abend mit einem Ende der Löschmaßnahmen zu rechnen. Nach einer ersten Einschätzung belaufe sich der Sachschaden auf rund 500.000 Euro. Den Angaben nach lagerten in der Halle eines Recyclinghofes etwa 1.000 Ballen Stroh, eine große Menge Altpapier, Kaminholz sowie Baumaschinen. Am Montagmorgen hätten Mitarbeiter beim Verladen ein Feuer bei den Strohballen entdeckt und Polizei sowie Feuerwehr informiert. Rasch breitete sich das Feuer in der gesamten Halle aus und es kam zum Zusammensacken des Wellblechdaches. Zeitweise waren bis zu 160 Einsatzkräfte vor Ort, unterstützt vom Technischen Hilfswerk. Die Einsatzkräfte mussten laut Polizei die in Brand geratenen Strohballen löschen, auseinanderziehen und aus der Halle entfernen. Dabei unterstützten mehrere Bagger und Lastwagen die Einsatzkräfte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigen Ermittlungen gebe es der Polizei zufolge keine Hinweise auf Brandstiftung. Ein technischer Defekt oder eine Selbstentzündung der Strohballen könnten hingegen nicht ausgeschlossen werden. © dpa-infocom, dpa:251021-930-189588/1