Länder-Treffen: Schweitzer: "Sind Erfinder der Ministerpräsidentenkonferenz"

Datum21.10.2025 15:35

Quellewww.zeit.de

TLDRMinisterpräsident Alexander Schweitzer von Rheinland-Pfalz bezeichnet sein Bundesland als "Erfinder der Ministerpräsidentenkonferenz" (MPK) und verweist auf die Rittersturz-Konferenz von 1948, die als wichtiger Schritt zur Gründung der Bundesrepublik gilt. Die Konferenz fand in Rheinland-Pfalz statt und brachte die Ministerpräsidenten der westdeutschen Besatzungszonen zusammen. Schweitzer betont die Tradition des Austauschs zwischen den Bundesländern. Diese Woche trifft sich die MPK in Mainz, wo Rheinland-Pfalz den Vorsitz innehat.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Länder-Treffen“. Lesen Sie jetzt „Schweitzer: "Sind Erfinder der Ministerpräsidentenkonferenz"“. Rheinland-Pfalz ist für Ministerpräsident Alexander Schweitzer so etwas wie der Ideengeber für die Ministerpräsidentenkonferenz als Beratungsgremium der Bundesländer. "Wir sind so was wie die Erfinder der Ministerpräsidentenkonferenz", sagte der SPD-Politiker in Mainz und erinnerte an die sogenannte Rittersturz-Konferenz aus dem Jahr 1948.  Benannt ist die nach dem Hotel Rittersturz vor den Toren der damaligen rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Koblenz. Dort trafen sich im Juli 1948 auf Einladung des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Peter Altmaier (CDU) die elf westdeutschen Ministerpräsidenten und berieten über den Zusammenschluss der drei westlichen Besatzungszonen. Die Konferenz gilt als Meilenstein auf dem Weg zur Gründung der Bundesrepublik. Der Austausch zwischen den Ländern habe in Rheinland-Pfalz also eine gute Tradition, sagte Schweitzer. "Das war damals schon ein föderaler Schritt, der Deutschland nach vorne gebracht hat." In dieser Woche kommen die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer in Mainz zur Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zusammen. Rheinland-Pfalz hat seit Anfang Oktober turnusgemäß den MPK-Vorsitz inne. © dpa-infocom, dpa:251021-930-189123/1