Datum21.10.2025 15:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Staatsanwaltschaft Gießen ermittelt gegen einen Lehrer einer Gesamtschule in Dietzenbach wegen des Verdachts der Herstellung jugendpornografischer Inhalte. Der Lehrer soll ein KI-generiertes Bild erstellt haben, das ihn und eine 17-jährige Schülerin in einer sexuellen Handlung zeigt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden Computer und Datenträger sichergestellt, deren Auswertung mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Die Ermittlungen richten sich ausschließlich gegen den beschuldigten Lehrer, der bislang nicht vorbestraft ist.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „An hessischer Gesamtschule“. Lesen Sie jetzt „Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Lehrer wegen KI-Sexbild“. Ein Lehrer einer Gesamtschule im hessischen Dietzenbach soll ein Bild mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt haben, dass ihn und eine Schülerin bei sexuellen Handlungen zeigt. Die Staatsanwaltschaft Gießen teilte auf Anfrage mit, dass bei ihr "seit Ende Juli 2025 ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts des Herstellens jugendpornografischer Inhalte gemäß § 184c StGB anhängig" sei. Konkret werde dem beschuldigten – nicht vorbestraften – Lehrer vorgeworfen, ein Foto von einem Gesicht einer 17 Jahre alten Schülerin mittels KI in eine pornografische Bilddarstellung integriert zu haben, hieß es weiter. Zuvor berichtete die "Offenbach-Post" über den Vorfall. Bei einer Wohnungsdurchsuchung hätten Beamte verschiedene Datenträger wie etwa Computer sichergestellt. Aktuell stehe die Auswertung dieser an. Das nehme "regelmäßig einige Monate in Anspruch", sagte Oberstaatsanwaltschaft Thomas Hauburger. "Die Ermittlungen, die sich nur gegen den beschuldigten Lehrer richten, dauern an." Weitere Auskünfte könnten derzeit aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht gemacht werden. © dpa-infocom, dpa:251021-930-187531/2