Gegen Mobbing an Schulen: Natalija Bock als neue Beauftragte gegen Diskriminierung

Datum21.10.2025 14:47

Quellewww.zeit.de

TLDRNatalija Bock wird ab dem 1. November 2025 die neue Beauftragte gegen Diskriminierung und Mobbing an Schulen in Sachsen. Sie übernimmt die Ombudsstelle im Kultusministerium, wo Schüler, Eltern und Lehrkräfte Unterstützung bei Mobbingfällen erhalten können. Bock, die in Dresden aktiv ist und bereits integrative Projekte leitet, betont die Notwendigkeit, Schulen zu sicheren Orten für alle Kinder zu machen. Die Ombudsstelle, die seit 2022 besteht, wird künftig jährliche Berichte über Beschwerden veröffentlichen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gegen Mobbing an Schulen“. Lesen Sie jetzt „Natalija Bock als neue Beauftragte gegen Diskriminierung“. Sachsen bekommt eine neue Beauftragte gegen Diskriminierung und Mobbing an Schulen: Ab dem 1. November 2025 übernimmt Natalija Bock die Ombudsstelle im Kultusministerium. Künftig können sich Schüler, Eltern, Lehrkräfte oder die Schulleitung in Fällen von Diskriminierung oder Mobbing an sie wenden. "Ich bin überzeugt, dass sehr viel gemacht werden muss, damit sich Kinder an den Schulen gut fühlen und entwickeln können. Ich bin für eine Schule, in der niemand Angst haben muss, anders zu sein", sagte Natalija Bock nach einer Sitzung des Kabinetts in Dresden. Die gebürtige Ukrainerin, die seit 28 Jahren in Sachsen lebt, ist in Dresden keine Unbekannte: Bock ist Mitgründerin des ukrainischen Koordinationszentrums und des Ukrainischen Hauses Dresden. Zudem ist sie Vorsitzende des Integrations- und Ausländerbeirats. Die Ombudsstelle, die es seit 2022 in Sachsen gibt, wurde zuvor von Patrick Schreiber besetzt. Seit März 2025 ist er Präsident des sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung. Bock wurde im Kabinett als Nachfolgerin benannt, teilte Kultusminister Conrad Clemens (CDU) nach der Kabinettssitzung mit. Seit der Gründung der Ombudsstelle wurden rund 100 Fälle bearbeitet. Künftig soll es laut Clemens einen jährlichen Bericht zu den eingegangenen Beschwerden geben. © dpa-infocom, dpa:251021-930-188738/1