Migration: Wie Merz im Kanzleralltag selbst mit KI experimentiert

Datum21.10.2025 14:27

Quellewww.zeit.de

TLDRBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) experimentiert im Kanzleralltag mit Künstlicher Intelligenz (KI), um deren Potenzial in der Gesetzgebung zu testen. Bei einem Besuch in Baden-Württemberg äußerte er, dass er KI konkret zur Unterstützung bei der Aktivrente und dem Einkommenssteuergesetz eingesetzt hat. Trotz positiver Erfahrungen erkannte er auch die technologischen Grenzen. Merz ist überzeugt, dass KI disruptiv wirken kann und das Potenzial hat, bestehende Grenzen zu überschreiten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Migration“. Lesen Sie jetzt „Wie Merz im Kanzleralltag selbst mit KI experimentiert“. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) experimentiert nach eigenen Angaben selbst mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Arbeitsalltag. "Ich begebe mich gerade auf meinem eigenen Rechner in ein erstes System hinein und probiere das aus", verriet er bei seinem offiziellen Antrittsbesuch bei der baden-württembergischen Landesregierung. Dabei ging es vor allem um Wirtschaft, Innovation und Forschung.  "Ich habe es sogar sehr konkret im Zuge eines Gesetzgebungsvorhabens ausprobiert, das wir in der Bundesregierung beschlossen haben - nämlich die Aktivrente, da ging es um Formulierungen im Einkommenssteuergesetz. Das war erstaunlich, was die KI da auch bis hin zu Formulierungen angeboten hat." Er habe dabei aber auch die Grenzen der Technologie erlebt, berichtete der Kanzler. So sei eine Novelle des Einkommenssteuergesetzes dort noch nicht verarbeitet gewesen.  Trotzdem zeigte sich Merz überzeugt vom Potenzial der Technologie. Die KI werde Grenzen sprengen. "Das ist disruptiv – und zwar in einem Umfang, den wir uns heute nicht vorstellen können." © dpa-infocom, dpa:251021-930-188627/1