Datum21.10.2025 10:56
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Rückgang der Erwerbstätigen in Sachsen setzt sich fort. Im zweiten Quartal 2025 arbeiteten etwa 2,048 Millionen Menschen, was einem Abnahme von 15.000 oder 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders betroffen sind das verarbeitende und produzierende Gewerbe mit Rückgängen von 2,6 und 2,1 Prozent. Einziger Wachstumsbereich ist der öffentliche Dienst mit plus 1,0 Prozent. Die sächsische Wirtschaft bleibt in einer Flaute, und die Unternehmensprognosen sind aufgrund schwacher Nachfrage pessimistischer.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Arbeitsmarkt“. Lesen Sie jetzt „Anhaltender Rückgang der Erwerbstätigen in Sachsen“. Der Rückgang der Erwerbstätigen hält in Sachsen an. Im zweiten Quartal 2025 gingen rund 2,048 Millionen Menschen im Freistaat einer Arbeit nach, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Das waren knapp 15.000 weniger als ein Jahr zuvor - ein Rückgang von 0,7 Prozent. Deutschlandweit blieb die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleichszeitraum unverändert. Der Rückgang in Sachsen ist besonders auf das verarbeitende Gewerbe (minus 2,6 Prozent) und das produzierende Gewebe (minus 2,1 Prozent) zurückzuführen. Einen Zuwachs verzeichnete lediglich der Bereich öffentliche und sonstige Dienstleistungen - einschließlich Erziehung und Gesundheit mit plus 1,0 Prozent. Die sächsische Wirtschaft verharrt nach einer aktuellen Einschätzung der Industrie- und Handelskammern (IHK) weiter in der Flaute. Demnach hat sich die Lage weiter eingetrübt, und die Erwartungen der Unternehmen sind nach einem Anstieg im Frühjahr wegen andauernd schwacher Nachfrage und hoher Kosten derzeit deutlich pessimistischer. © dpa-infocom, dpa:251021-930-187419/1