Datum21.10.2025 10:58
Quellewww.zeit.de
TLDRDrei Wochen nach dem Großfeuer in Freiburg ebnen die Ermittler eine fahrlässige Brandursache. Technische Defekte und absichtliche Brandlegung werden ausgeschlossen. Die Polizei sucht Zeugen, während eine Ermittlungsgruppe eingerichtet wurde. Der Schadensumfang, zunächst auf mindestens 50 Millionen Euro geschätzt, könnte steigen, da betroffene Unternehmen ihren Schaden noch beziffern müssen. Der Brand am 1. Oktober in einem Gebäudekomplex, der vollständig ausbrannte, gilt als einer der größten in Freiburgs Geschichte und verletzte einen Mitarbeiter leicht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Großfeuer in Freiburg: Polizei vermutet Fahrlässigkeit“. Drei Wochen nach dem Großfeuer in einem Freiburger Industriegebiet schließen die Ermittler einen technischen Defekt als Brandursache nahezu aus. Auch Hinweise auf eine absichtliche Brandlegung gebe es laut Polizei nicht. "Wir gehen auch der Hypothese nach, dass das Feuer fahrlässig zustande gekommen sein könnte", sagte ein Polizeisprecher. Deshalb sucht die Polizei nach Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben. Der Brandort ist seit dem Feuer mehrfach begangen worden, ein Brandsachverständiger wurde einbezogen. Die Kriminalpolizei hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die Gesamtschadenshöhe steht noch nicht fest. Die Polizei war zunächst von einer Summe von mindestens 50 Millionen Euro ausgegangen. Diese könne aber durchaus noch höher ausfallen, so der Sprecher. Die betroffenen Firmen müssten zunächst alle ihren unternehmerischen Schaden beziffern. Am 1. Oktober war in einem Gebäudekomplex in einem Freiburger Industriegebiet ein Großbrand ausgebrochen. Ein Mitarbeiter einer ansässigen Firma wurde leicht verletzt. Die Löscharbeiten beschäftigten die Feuerwehr rund 20 Stunden. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn sprach von "einem der größten Brände in Freiburgs Geschichte". Der Gebäudekomplex nahe der Autobahn 5 brannte komplett aus, mehrere Unternehmen sind betroffen. © dpa-infocom, dpa:251021-930-187447/1