Datum19.01.2026 11:24
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Thüringen hat sich die Lage zur Vogelgrippe (H5N1) entspannt, nachdem seit Jahresbeginn nur vier Fälle bei Schwänen festgestellt wurden. Letzten Herbst führte das Virus zu schweren Ausbrüchen und vielen Todesfällen, was zur Stallpflicht für Geflügel führte, die jetzt weitgehend aufgehoben ist. Dennoch gibt es in zwei Ortsteilen im Eichsfeld wegen eines Ausbruchs in Niedersachsen wieder strengere Vorgaben für Geflügelhalter. Hausgeflügelbestände sind derzeit nicht betroffen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vogelgrippe“. Lesen Sie jetzt „Deutliche Entspannung bei Geflügelpest in Thüringen“. Nach den großen Vogelgrippe-Ausbrüchen im Herbst hat sich die Lage in Thüringen entspannt. Seit Anfang des Jahres sei das H5N1-Virus lediglich viermal festgestellt worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Dabei handle es sich um Schwäne im Unstrut-Hainich-Kreis. Hausgeflügelbestände seien derzeit nicht betroffen. Im vergangenen Herbst hatte die Geflügelpest unter anderem unter Kranichen am Stausee Kelbra grassiert und Hunderte Todesfälle verursacht. Auch mehrere Geflügelbetriebe waren betroffen. In weiten Teilen des Freistaats galt eine Stallpflicht für Geflügel. Die ist inzwischen fast überall aufgehoben. In zwei Ortsteilen im Eichsfeld gibt es laut Ministerium aber aktuell wieder strengere Vorgaben für Geflügelhalter. Hintergrund ist ein Ausbruch in einem Legehennenbestand im nahen Landkreis Göttingen in Niedersachsen. © dpa-infocom, dpa:260119-930-565285/1