Datum18.01.2026 23:32
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einem schweren Zugunglück in Spanien kollidierten zwei Züge auf der Strecke zwischen Málaga und Madrid, wobei mindestens zehn Menschen starben und rund hundert verletzt wurden. Ein Zug entgleiste und prallte auf einen entgegenkommenden Zug, der ebenfalls entgleiste. Etwa 400 Passagiere könnten betroffen sein. Rettungskräfte arbeiteten daran, eingeschlossene Fahrgäste zu befreien. Premierminister Pedro Sánchez beobachtet die Situation aufmerksam. Die Ursache des Unglücks ist bisher unbekannt, der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde eingestellt.
InhaltAuf der Bahnstrecke zwischen Málaga und Madrid sind zwei Züge kollidiert. Es gibt Tote und Verletzte. Einsatzkräfte versuchen, eingeschlossene Passagiere zu befreien. Im Süden Spaniens sind bei einem schweren Eisenbahnunglück mindestens zehn Menschen getötet worden. Ein Zug, der von Málaga in die spanische Hauptstadt Madrid unterwegs gewesen sei, sei nahe Adamuz entgleist und auf das andere Gleis geraten, wo er mit einem entgegenkommenden Zug kollidierte, der ebenfalls entgleiste, teilte die spanische Bahngesellschaft Adif mit. Laut der Polizeieinheit Guardia Civil wurden rund einhundert Menschen verletzt, rund 25 davon schwer. Laut spanischen Medienberichten könnten sich 400 Passagiere in den beiden Zügen befunden haben. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez teilte mit, er verfolge die Lage "mit großer Aufmerksamkeit". Zahlreiche Fahrgäste waren nach dem Unfall in den Zügen eingeschlossen, wie der spanische TV-Sender RTVE unter Berufung auf Rettungsdienste berichtete. Einsatzkräfte versuchten, die Passagiere so schnell wie möglich aus den Waggons zu befreien. Die Ursache des Unfalls ist bisher unklar. Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde ausgesetzt.