Datum18.01.2026 17:19
Quellewww.zeit.de
TLDRDie BR Volleys gewannen ihr erstes Heimspiel nach dem Trainerwechsel von Joel Banks zu Alexandre Leal mit 3:1 gegen die Helios Grizzlys Giesen. Der Sieg fiel schwer, da der Rekordmeister im ersten Satz hinterherhinkte und im zweiten Satz den Ausgleich hinnehmen musste. Schließlich setzten sich die Volleys im vierten Satz durch. Zukünftig stehen anspruchsvolle Spiele in der Champions League und der Bundesliga an, wo ein Sieg gegen Lüneburg besonders wichtig ist, um die Tabellenführung zu verteidigen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Volleyball“. Lesen Sie jetzt „Nach Trainerwechsel: Mühevoller Heimsieg für die Volleys“. Die BR Volleys haben auch das erste Heimspiel nach der Trennung von Trainer Joel Banks gewonnen, dabei aber erneut einige Mühe gehabt. In der Max-Schmeling-Halle gewannen die Berliner unter dem neuen Coach Alexandre Leal mit 3:1 (27:25, 23:25, 25:22, 25:21) gegen die Helios Grizzlys Giesen. Wie schon beim Sieg im ersten Spiel unter Leal beim SV Warnemünde vor vier Tagen tat sich der Rekordmeister im ersten Satz schwer. Die Niedersachsen, bei denen Ex-Volleys-Publikumsliebling Cody Kessel in der Startaufstellung stand, waren das bessere Team und lagen zwischenzeitlich 13:10 vorn. Am Ende sicherten sich die Hausherren das 1:0 noch, ließen aber einige gute Chancen auf eine frühere Entscheidung aus. Vor 4.278 Fans lief der deutsche Meister auch im zweiten Durchgang einem Rückstand hinterher (12:16). Gute Blockarbeit hielt die Gastgeber im Satz. Nationalspieler Moritz Reichert verkürzte noch auf 22:23, doch es reichte nicht. Es blieb ein extrem ausgeglichenes Spiel. Ein Block von Fedor Ivanov brachte den Volleys ein Break zum 14:12. Ein kleiner Vorsprung stand auch am Ende. Der starke Jake Hanes brachte den Berliner im vierten Abschnitt früh einige wichtige Punkte. Ein überlegter Ball von Reichert stellte auf 10:8. Die Niedersachsen ließen sich zunächst wieder nicht abschütteln, ehe ein Schlussspurt den Volleys-Sieg brachte. Die Berliner hatten am vergangenen Dienstag auf den für ihre Ansprüche durchwachsenen Saisonverlauf reagiert und sich nach zweieinhalb Jahren von Banks getrennt. Die kommenden Aufgaben haben es in sich: Am Mittwoch treten die Volleys in der Champions League bei Titelverteidiger Perugia an. Dann geht es am Samstag in der Bundesliga zu Tabellenführer Lüneburg. Dort brauchen die Berliner wahrscheinlich einen Sieg, wenn sie noch Erster in der Hauptrunde werden wollen. © dpa-infocom, dpa:260118-930-563116/1