Zolldrohungen der USA: Europäische Staaten wollen im Streit um Grönland Souveränität wahren

Datum18.01.2026 14:23

Quellewww.zeit.de

TLDRDeutschland und sieben weitere europäische Staaten haben die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit zurückgewiesen, da sie die transatlantischen Beziehungen gefährden. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen sie ihre Entschlossenheit, die Souveränität zu wahren und betonen die Bedeutung der Stabilität in der Arktis. Dänemark koordiniert eine Militärübung, die der gemeinsamen Sicherheit dient, während die europäischen Länder Solidarität mit Dänemark und Grönland zeigen und Dialog auf der Basis von Souveränität und territorialer Integrität anstreben.

InhaltDeutschland und sieben weitere Länder haben Donald Trumps Zolldrohungen im Grönland-Streit zurückgewiesen. Diese gefährdeten die transatlantischen Beziehungen. Nach Donald Trumps Zollankündigung haben die betroffene Länder die Drohung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. "Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Deutschland und sieben weiteren Ländern. "Wir werden weiterhin geeint und koordiniert reagieren. Wir sind entschlossen, unsere Souveränität zu wahren", kündigten sie an. Die von Dänemark koordinierte Militärübung "Arctic Endurance" diene der gemeinsamen Sicherheit in der Arktis und stelle keine Bedrohung dar. Als Nato-Verbündete seien die beteiligten Länder der Stabilität in der Region verpflichtet, die ein zentrales transatlantisches Interesse sei, teilten die Regierungen mit. Zugleich erklärten die Staaten ihre Solidarität mit Dänemark und der Bevölkerung Grönlands und betonten ihre Bereitschaft zum Dialog auf Grundlage der Prinzipien der Souveränität und territorialen Integrität – womit sie Trumps Annexionswunsch zurückwiesen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.