Tarifkonflikt: Verdi ruft zu Warnstreiks der Straßenaufsicht auf

Datum18.01.2026 13:15

Quellewww.zeit.de

TLDRVerdi ruft zu Warnstreiks der Straßenaufsicht auf, was Autofahrer in Niedersachsen und Bremen am Dienstag mit Verkehrsbehinderungen auf Autobahnen und Landesstraßen rechnen lässt. Rund 14.000 Beschäftigte der Autobahn GmbH und weitere Tausende der Landesstraßenbauverwaltungen sind betroffen. Die Streiks sind eine Reaktion auf unzureichende Tarifverhandlungen, wobei Verdi sieben Prozent Gehaltserhöhung oder mindestens 300 Euro fordert, um die unteren Löhne zu unterstützen und die Entlohnung von Nachwuchskräften zu verbessern.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tarifkonflikt“. Lesen Sie jetzt „Verdi ruft zu Warnstreiks der Straßenaufsicht auf“. Autofahrer müssen am Dienstag auf Autobahnen und Landesstraßen auch in Niedersachsen und Bremen mit Behinderungen rechnen. Grund sind Warnstreiks im Tarifkonflikt bei der Autobahn GmbH des Bundes und des Öffentlichen Dienstes. Verdi rief "zu gemeinsamen Warnstreiks in zwei großen Tarifrunden" auf. Der Aufruf gilt demnach rund 14.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH sowie mehreren Tausend Beschäftigten der Landesstraßenbauverwaltungen. In Hannover sollten am Dienstag die Beschäftigten zusammenkommen, kündigte Verdi an. Nach einem Sternmarsch durch die Stadt sei gegen Mittag eine Kundgebung vor dem Wirtschaftsministerium geplant. Im Verdi-Bezirk Weser-Ems sei die Jann-Berghaus-Brücke wegen des Warnstreiks für den Verkehr gesperrt. Hintergrund der Aktionen sei der "zähe bis inakzeptable Verlauf der Tarifrunden zur Autobahn GmbH und zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder". Verdi fordert in beiden Tarifrunden sieben Prozent mehr Gehalt pro Monat, mindestens aber 300 Euro, um die unteren Lohngruppen zu stützen. Auch die Nachwuchskräfte sollten deutlich besser entlohnt werden. © dpa-infocom, dpa:260118-930-562076/1