Datum18.01.2026 13:09
Quellewww.zeit.de
TLDRFranziska Preuß belegte beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding den siebten Platz und verpasste somit ihren ersten Podestplatz der Saison. Sie kam 36,4 Sekunden hinter der Siegerin Lou Jeanmonnot aus Frankreich ins Ziel. Selina Grotian sicherte sich mit einem 13. Platz das Olympia-Ticket nach zwei Top-15-Platzierungen. Weitere deutsche Athletinnen, darunter Julia Tannheimer und Vanessa Voigt, konnten nicht überzeugen und blieben hinter den Erwartungen zurück.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Biathlon-Weltcup“. Lesen Sie jetzt „Preuß Siebte in Ruhpolding - Olympia-Ticket für Grotian“. Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß hat das Weltcup-Heimspiel in Ruhpolding ohne den erhofften ersten Podestplatz des Winters beendet. Drei Wochen vor dem Start der Olympischen Winterspiele belegte die 31-Jährige in ihrem Wohnort in der Verfolgung den siebten Platz. Nach zwei Strafrunden landete die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison 36,4 Sekunden hinter Siegerin Lou Jeanmonnot (1 Fehler) aus Frankreich. Zweite wurde die Schwedin Hanna Öberg (3) vor der Französin Camille Bened (0). Als zweitbeste Deutsche des Tages erfüllte Selina Grotian auf den letzten Drücker die verbandsinterne Olympia-Norm. Die 21-Jährige konnte sich nach drei Schießfehlen den 13. Rang sichern und darf endlich für das Saison-Highlight in Antholz planen. Im Sprint war sie am Freitag 15. geworden und schaffte damit die geforderten beiden Top-15-Resultate in Bayern. Die Norm erfüllt haben bislang neben Preuß und Grotian auch Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz, Vanessa Voigt und die in Ruhpolding pausierende Anna Weidel. Tannheimer war in der Verfolgung schon nach vier Strafrunden im ersten Schießen chancenlos. Nach insgesamt fünf Patzern belegte die 20-Jährige den 23. Platz. Voigt (2) als 26. und Hettich-Walz (6) als 48. hatten mit dem Ausgang des Rennens ebenso wenig zu tun wie Sophia Schneider (5) als 44. © dpa-infocom, dpa:260118-930-562042/1