Datum18.01.2026 12:38
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Landeskriminalamt (LKA) ermittelt nach einem unbeabsichtigten Sirenenalarm in Querfurt und zuvor in Halle. In Querfurt gab es am Freitagabend Sirenen und Durchsagen, die als Fehlalarm identifiziert wurden. Die Polizei untersucht, ob die Technik manipuliert wurde. In Halle hatte ein ähnlicher Vorfall stattgefunden, bei dem Alarmsirenen unabhängig von Behörden ausgelöst wurden, was als externer Angriff auf das System eingestuft wurde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Alarm ohne Grund“. Lesen Sie jetzt „LKA ermittelt nach ungewolltem Sirenenalarm“. Alarm ohne Gefahr erst in Halle und jetzt in Querfurt im Saalekreis: Das Landeskriminalamt (LKA) ermittelt zum unbeabsichtigten Sirenenalarm. Am Freitagabend habe es in Querfurt Sirenenalarm und Durchsagen gegeben, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Halle. Geprüft werde, ob an der Technik manipuliert wurde, das LKA sei nun zuständig. Zuvor hatte der MDR berichtet. Die Stadt Querfurt hatte über ihren Whatsapp-Kanal am Freitag mitgeteilt: "Bei den Lautsprecherdurchsagen in der Kernstadt am heutigen Abend handelte es sich um eine Fehlalarmierung." Erst am vorvergangenen Samstag hatte es in Halle einen großflächigen Alarm gegeben, alle betriebsfähigen Alarmsirenen im Stadtgebiet heulten auf, es gab eine Durchsage. Die Stadt sprach danach von einem externen Angriff auf das System. Weder die Stadt noch das Land Sachsen-Anhalt oder der Bund hätten den Alarm ausgelöst. © dpa-infocom, dpa:260118-930-561767/1