Datum18.01.2026 11:18
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Oberharz wurde ein 11,50 Meter hoher Schneemann, vermutlich der größte in Norddeutschland, errichtet. Der Campingplatzbetreiber Lydia Böttcher gab an, dass etwa 300 Kubikmeter Schnee verwendet wurden, zur Hälfte vom Campingplatz und zur Hälfte vom Winterdienst. Rund 30 Helfer, einschließlich der Feuerwehr, waren am Bau beteiligt. Der Schneemann trägt einen drei Meter hohen Zylinder und einen 15 Meter langen, gehäkelten Schal. Der Bau wurde aus praktischen Gründen initiiert und erhielt den Namen "Lars der Große".
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winterwetter“. Lesen Sie jetzt „Im Harz steht ein 11,50 Meter hoher Schneemann“. Einen 11,50 Meter hohen Riesenschneemann haben die Betreiber eines Campingplatzes im Oberharz gebaut - aus immerhin etwa 300 Kubikmetern Schnee. Es sei wohl "tatsächlich Norddeutschlands größter Schneemann geworden", sagte die Betreiberin des Platzes in Hahnenklee, Lydia Böttcher. Der Schnee stamme zur Hälfte vom Campingplatz, den Rest habe der Winterdienst hertransportiert. Beim Bau seien rund 30 Helfer im Einsatz gewesen, darunter die Feuerwehr, Spezialisten für Baufahrzeuge, mehrere Camper - und ein Teleskoplader. Zuvor hatte der NDR berichtet. Nach sieben Stunden Arbeit sei der Schneemann fertig gewesen, sagte Böttcher. Allein der Zylinder, den die Riesenfigur trägt, sei drei Meter hoch. Für den Schneemann sei zuerst eine vier Meter hohe Form aus Pfählen gebaut worden, dann sei ein Kreis aus Gerüstbohlen entstanden, in den der Schnee gekippt worden sei. Mit Hilfe eines Feuerwehrschlauches und viel Wasser wurde der Schnee verdichtet. Es müsse eine kompakte Masse sein, sagte sie. Darauf wurde der Kopf gesetzt - ein weiterer Kreis aus Gerüstbohlen, der mit Schnee gefüllt wurde. Darauf kam der Hut. Kopf und Bauch des Schneemannes wurden dann mit Schaufeln abgerundet und geformt. Augen, Nase und Mund sowie die Knöpfe sind aus Stahl angefertigt. Schließlich erhielt der Schneemann noch einen 15 Meter langen, selbst gehäkelten, grünen Schal. "Und dann haben wir gefeiert", sagte Böttcher. Die Idee sei ihr und ihrem Mann Lars Ruhm gekommen, als sie vom immer wieder gebauten Riesenschneemann in Bischofsgrün im Fichtelgebirge gehört hätten, sagte sie. Dabei sei es nicht um Wettbewerb gegangen, sondern um die Frage: Wohin mit dem vielen Schnee auf dem Campingplatz? Und: "Norddeutsche sehen sonst nie im Leben einen so großen Schneemann." Im Harz gebe es "immer Schneemassen", sagte Böttcher. Derzeit herrsche "richtig Frost", daher dürfte der XXL-Schneemann eine Weile stehen. Und die Riesenfigur hat sogar einen Namen - nach ihrem Erbauer: "Lars der Große". © dpa-infocom, dpa:260118-930-561329/1