Gesundheit: Mehr als 2.000 ausländische Ärzte in Sachsen-Anhalt

Datum18.01.2026 11:21

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Sachsen-Anhalt überschreitet die Zahl ausländischer Ärzte die 2.000-Marke, mit 2.035 Medizinern zum Jahresende 2025. Der Anteil ausländischer Ärzte steigt von 13,5 auf 14,2 Prozent der insgesamt 14.381 Ärzte. Die meisten ausländischen Mediziner arbeiten in Krankenhäusern (1.614) oder Rehakliniken, wobei nur 93 niedergelassen sind. Die häufigsten Herkunftsländer sind Aserbaidschan, Ukraine und Syrien. Trotz der steigenden Zahlen bleibt ein Ärztemangel bestehen, da viele Mediziner in Teilzeit arbeiten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gesundheit“. Lesen Sie jetzt „Mehr als 2.000 ausländische Ärzte in Sachsen-Anhalt“. Die Zahl der ausländischen Ärzte in Sachsen-Anhalt hat die 2.000-Marke überschritten. Zum Jahresende 2025 waren es laut der Ärztekammer 2.035 Medizinerinnen und Mediziner nach genau 1.903 ein Jahr zuvor. Der Anteil der ausländischen Ärzte an den insgesamt 14.381 Ärzten in Sachsen-Anhalt nahm damit von 13,5 auf 14,2 Prozent zu. Die Zahl der berufstätigen Ärzte aus dem Ausland stieg binnen eines Jahres von 1.798 auf nun 1.912. Die wenigsten von ihnen sind als niedergelassene Mediziner tätig: Es waren zuletzt 93 (Vorjahr: 87). In Krankenhäusern oder Rehakliniken waren laut Ärztekammer 1.614 ausländische Ärzte tätig, angestellt in einer Niederlassung oder einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) waren 177. Einer sonstigen ärztlichen Tätigkeit gingen 28 nach. Einer Auflistung der häufigsten Nationalitäten der ausländischen Ärzte ist zu entnehmen, dass die meisten von ihnen aus Aserbaidschan, der Ukraine, Syrien, der Russischen Föderation und Rumänien kommen. Unter den häufigsten zehn Herkunftsländern sind zudem Bulgarien, die Türkei, Indien, Polen und Serbien. Nach wie vor fehlen aber noch Ärzte in Sachsen-Anhalt, wie die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung mitteilten. Das liegt auch daran, dass immer mehr Mediziner in Teilzeit arbeiten, um Privatleben und Beruf besser in Einklang zu bringen. © dpa-infocom, dpa:260118-930-561351/1