Kriminalität: Ehepaar verliert 128.000 Euro durch Anlagebetrug

Datum18.01.2026 09:59

Quellewww.zeit.de

TLDREin Ehepaar aus Mohlsdorf-Teichwolframsdorf wurde Opfer eines Anlagebetrugs und verlor 128.000 Euro. Die Betrüger hatten ihnen über eine KI-generierte Werbung eine lukrative Geldanlage versprochen. Nach etwa sechs Monaten der regelmäßigen Einzahlungen auf ausländische Konten stellte sich heraus, dass das Geld nicht existierte. Die Polizei warnt davor, auf solche Gewinnversprechen einzugehen, insbesondere wenn Überweisungen ins Ausland gefordert werden. Der Vorfall wurde am Freitag öffentlich gemacht.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Ehepaar verliert 128.000 Euro durch Anlagebetrug“. Mit einer angeblich gewinnbringenden Geldanlage haben Betrüger ein Ehepaar aus Mohlsdorf-Teichwolframsdorf (Landkreis Greiz) um 128.000 Euro gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Geschädigten über eine Art KI-generierte Werbeanzeige auf das vermeintliche Investment aufmerksam geworden, wie die Polizei mitteilte. Ihnen wurde in Aussicht gestellt, durch regelmäßige Einzahlungen einen hohen Gewinn zu erhalten.  Über rund ein halbes Jahr überwies das Ehepaar demnach immer wieder Geldbeträge, zumeist auf ausländische Konten. Als die versprochene Auszahlung erfolgen sollte, scheiterte dies. Die angezeigte Geldsumme existierte nach Polizeiangaben nicht – erst dadurch fiel der Betrug auf. Der Fall wurde demnach am Freitag bekannt. Die Polizei warnt: Auf Gewinnversprechen, bei denen wiederholt Überweisungen auf ausländische Konten verlangt werden, sollten sich Bürger nicht einlassen. © dpa-infocom, dpa:260118-930-560875/1