Datum18.01.2026 09:02
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Minneapolis steigen die Spannungen aufgrund von Protesten gegen die Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE. Während Gegner der Razzien auf die Straße gingen, fand auch eine kleinere pro-ICE-Kundgebung statt, die sich gegen die somalisch-stämmige Gemeinde und Muslime richtete. In Vorbereitung auf mögliche Eskalationen wurden 1.500 US-Soldaten in Bereitschaft versetzt, und der Gouverneur von Minnesota hat die Nationalgarde zur Unterstützung der staatlichen Polizei angeordnet. Bisher wurde die Nationalgarde jedoch noch nicht eingesetzt.
InhaltDie Lage in Minneapolis ist weiter angespannt: Es gab neue Protesten gegen ICE-Beamte. Laut einem Bericht wurden zudem 1.500 US-Soldaten in Bereitschaft versetzt. In der Innenstadt von Minneapolis ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Befürwortern der Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE gekommen. Eine größere Gruppe von ICE-kritischen Demonstrierenden traf auf eine deutlich kleinere Kundgebung, die das Vorgehen der Behörde unterstützte. Die Pro-ICE-Kundgebung richtete sich dabei auch gegen die somalisch-stämmige Gemeinde und gegen Muslime. Offenbar bereitet die US-Regierung auch einen Einsatz mit Soldaten in der Stadt vor. Einem Medienbericht zufolge versetze das US-Verteidigungsministerium etwa 1.500 Soldaten dafür in Bereitschaft. Der demokratische Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, wies außerdem die Nationalgarde an, sich bereitzuhalten, um die staatliche Polizei zu unterstützen. Bisher seien die Nationalgardisten aber nicht eingesetzt worden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.