Datum18.01.2026 06:05
Quellewww.zeit.de
TLDRDie US-Regierung hat die zweite Phase von Donald Trumps Plan für den Gazastreifen gestartet, der eine palästinensische Übergangsregierung ohne Hamas-Bezug vorsieht, überwacht von einem internationalen Gremium, das Trump leiten wird. Mitglieder sind unter anderem Tony Blair und Jared Kushner. Zudem wird der Einsatz von Seilbahnen im deutschen öffentlichen Nahverkehr diskutiert. Städte wie Bonn und Karlsruhe planen Seilbahnen zur Verkehrsoptimierung, inspiriert von internationalen Beispielen. Beide Themen werden von Experten eingeordnet.
InhaltAußenminister, Weltbankpräsident und Schwiegersohn: Sie sollen Sicherheit und Wiederaufbau des Gazastreifens beaufsichtigen. Klappt das? Und: Per ÖPNV-Seilbahn zum Ziel Die US-Regierung hat die zweite Phase des Plans für den Gazastreifen ausgerufen, den Präsident Donald Trump vorgelegt hatte. Vorgesehen ist, dass eine palästinensische Regierung aus Fachleuten ohne Hamas-Bezug die Verwaltung des Gazastreifens übernimmt. Diese Übergangsregierung soll von einem internationalen Gremium beaufsichtigt werden, dessen Zusammensetzung Donald Trump nun offiziell bekannt gegeben hat. Dem Rat gehören unter anderem der frühere britische Premierminister Tony Blair, Weltbankpräsident Ajay Banga, US-Außenminister Marco Rubio, der Sondergesandte der US-Regierung Steve Witkoff sowie Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner an. Den Vorsitz will der US-Präsident selbst übernehmen. Das Gremium soll den politischen Prozess begleiten und den Wiederaufbau sowie die künftige Verwaltung des Gazastreifens koordinieren. Was von dem Gremium zu erwarten ist, ordnet Rieke Havertz ein. Sie ist internationale Korrespondentin der ZEIT. Immer mehr deutsche Städte planen, Seilbahnen in den öffentlichen Nahverkehr zu integrieren. Nach der Koblenzer Seilbahn, die über den Rhein führt und bis zu 7.600 Menschen pro Stunde transportiert, betrachten Verkehrsplaner urbane Seilbahnen als mögliche Ergänzung zu Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen. Auch in Bonn, Karlsruhe, Wuppertal und anderen Städten laufen Planungen. Fachleute weisen darauf hin, dass Seilbahnen schnell gebaut, pro Kilometer kostengünstig und geeignet sind, bestehende Verkehrsnetze zu entlasten. International sind urbane Seilbahnen bereits etabliert, etwa in La Paz in Bolivien oder Paris. Max Rauner vom ZEIT Magazin Wissen analysiert, wie wahrscheinlich Seilbahnen als Alternative zu Bus und Bahn tatsächlich sind. Und sonst so? High January statt dry January Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.