Datum17.01.2026 23:37
Quellewww.zeit.de
TLDREin Autofahrer versuchte, sich einer Verhaftung zu entziehen, indem er einen gefälschten Ausweis vorlegte. Bei einer Kontrolle auf der A6 stellte die Autobahnpolizei fest, dass er aufgrund eines Haftbefehls und einer gerichtlichen Fahrensperre nicht fahren durfte. Nach seiner Festnahme gab der Mann falsche Personalien an, die ebenfalls überprüft werden konnten; er unterlag erneut einer Fahrensperre und hatte einen weiteren Haftbefehl. Er wurde letztendlich festgenommen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ausweis gefälscht“. Lesen Sie jetzt „Kein Entrinnen vor der Haft“. Mit falschem Ausweis wollte er einer Verhaftung entgehen - doch das ging gründlich schief: Eine Streife der Autobahnpolizei Kaiserslautern kontrollierte auf der A6 einen Autofahrer, der nach einigem Hin und Her doch hinter Gittern landete. Wie das Polizeipräsidium Westpfalz mitteilte, händigte der Mann den Beamten einen Ausweis aus und erklärte, seinen Führerschein leider nicht dabeizuhaben. Die Überprüfung des Ausweises ergab: Der Mann darf wegen einer gerichtlichen Sperre derzeit gar nicht am Steuer sitzen - und es lag gegen ihn ein Haftbefehl vor. Der Autofahrer wurde festgenommen. Auf der Polizeidienststelle gab es eine überraschende Wendung, wie es weiter hieß: Der Mann erklärte den Beamten, er sei gar nicht die Person, deren Ausweis er zuvor vorgelegt hatte. "Die nun korrekt angegebenen Personalien konnten zweifelsfrei überprüft werden", schrieb die Polizei weiter. Das Ergebnis: Auch er selbst unterliegt einer gerichtlichen Sperre für das Führen von Kraftfahrzeugen. Und gegen ihn gab es ebenfalls einen Haftbefehl. © dpa-infocom, dpa:260117-930-559951/1