Solidaritätskundgebungen: Demonstrationen in mehreren Städten für Freiheit im Iran

Datum17.01.2026 16:54

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Nordrhein-Westfalen demonstrierten tausende Menschen für die Freiheit im Iran, um die massiven Proteste dort zu unterstützen. In Düsseldorf nahmen mindestens 2.500 Menschen teil, während in Köln mehrere kleinere Kundgebungen stattfanden. Die Demonstranten zeigten Plakate mit Botschaften wie "Free Iran" und unterstützten Reza Pahlavi, der als Hoffnungsträger gilt. Die Proteste im Iran fordern das Ende der Islamischen Republik, wobei Berichte über mindestens 3.400 Tote durch den Sicherheitsapparat die Situation verdeutlichen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Solidaritätskundgebungen“. Lesen Sie jetzt „Demonstrationen in mehreren Städten für Freiheit im Iran“. In Nordrhein-Westfalen sind tausende Menschen zur Unterstützung der Massenproteste im Iran auf die Straße gegangen. In Düsseldorf beteiligten sich nach Angaben eines Polizeisprechers nach einer ersten Schätzung mindestens 2.500 Menschen an einer Demonstration. In Köln gab es gleich mehrere Solidaritätskundgebungen, an denen jeweils einige hundert Menschen teilnahmen. Auch in Bielefeld versammelten sich Demonstranten.  In Köln hielten Teilnehmer unter anderem Plakate mit Aufschriften wie "Free Iran" oder "Wir stehen an der Seite des iranischen Volkes". Auch das Bild von Reza Pahlavi war oft zu sehen. Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs gilt innerhalb der Protestbewegung als Hoffnungsträger für einen Umbruch.  Im Iran gibt es seit Wochen Massenproteste, die das Ende der Islamischen Republik fordern. Der Sicherheitsapparat reagierte mit brutaler Härte. Iranische Menschenrechtler berichteten von mindestens 3.400 Toten. Genaue Zahlen lassen sich wegen der Informationssperre kaum überprüfen. © dpa-infocom, dpa:260117-930-559101/1