Datum17.01.2026 14:59
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Innsbruck wurde die 14-Tonnen-Glocke "Credamus" für den Magdeburger Dom ausgepackt. Die Glocke, die von der Firma Grassmayr gefertigt wurde, stellt die größte des neuen Geläuts dar. Nach einem Klangtest wird sie im Frühjahr in den Dom gebracht, wo sie zusammen mit sieben weiteren neuen und vier bestehenden Glocken ausgestellt wird. Vor der Installation sind jedoch umfangreiche Baumaßnahmen am Dom notwendig, da der Glockenstuhl verstärkt werden muss, um das Geläut wieder erklingen zu lassen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „In Innsbruck“. Lesen Sie jetzt „14-Tonnen-Glocke für Magdeburger Dom ausgepackt“. In Innsbruck ist die größte Glocke des neuen Geläuts für den Magdeburger Dom gegossen und aus dem Glockenmantel ausgepackt worden. Die 14 Tonnen schwere "Credamus" entstand bei der Firma Grassmayr, wie eine Sprecherin des Vereins Domglocken Magdeburg mitteilte. "Nach dem Guss Ende November ist es nun der nächste große Schritt, die Glocke aus der Grube zu heben und von ihrer Hülle zu befreien, um die richtige Glocke mit der Glockenzier hervorzubringen." Es folge ein Klangtest in Innsbruck. Und dann könne die Glocke, die den Angaben zufolge die zweitgrößte Deutschlands ist, im Frühjahr in den Magdeburger Dom gebracht werden. Sie wird dann ebenso ausgestellt, wie die zuvor gegossenen sieben neuen kleineren Glocken. Vier waren noch vorhanden. Ziel ist, dass die zusammen zwölf Glocken des Geläuts wieder erklingen. Bevor sie aber aufgehängt werden könnten, seien noch umfangreiche Baumaßnahmen der Glockenstühle notwendig, hieß es weiter. Der Dom müsse ertüchtigt werden, die Glocken zu tragen. Das Geläut des Domes war bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts durch einen Glockenabsturz und weitere Glockenverluste stark dezimiert worden. © dpa-infocom, dpa:260117-930-558602/1