Datum17.01.2026 14:57
Quellewww.spiegel.de
TLDRAm Hamburger Hauptbahnhof steckte ein zweijähriger Junge mit dem Kopf in einem Geländer fest, während er Züge beobachtete. Die Mutter konnte ihn nicht befreien, da hinter dem Geländer gefährliche Oberleitungen mit 15.000 Volt verliefen. Die Feuerwehr wurde alarmiert und konnte den Jungen sicher und unverletzt aus seiner misslichen Lage befreien. Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf dem Südsteg des Bahnhofs.
InhaltDie Mutter konnte den Zweijährigen nicht befreien: Am Hauptbahnhof in Hamburg ist die Feuerwehr zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausgerückt. Gefahr bestand durch Oberleitungen, die in der Nähe verliefen. Im Hamburger Hauptbahnhof hat die Feuerwehr einen Zweijährigen aus einem Geländer befreit, in dem der Junge mit dem Kopf feststeckte. Wie die Bundespolizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Freitagnachmittag. Der Junge klemmte demnach auf dem Südsteg mit dem Kopf in Richtung der Gleise im Geländer fest. Die 37-jährige Mutter gab gegenüber der Bundespolizei an, dass ihr Sohn am Geländer die Züge beobachtet habe. Plötzlich sei sein Kopf durch das Geländer gerutscht. Sie habe ihn nicht mehr zurückziehen können. Das Gefährliche an der Situation war laut Bundespolizei, dass hinter dem Geländer die Oberleitungen für die Züge verlaufen. Durch diese fließen 15.000 Volt. Somit herrschte dort Lebensgefahr. Der angeforderten Feuerwehr gelang es aber, den Zweijährigen vorsichtig durch das Geländer durchzuschieben und anschließend auf den Südsteg zurückzuheben. Die Mutter konnte ihn dann unverletzt entgegennehmen.