Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Polizei vernimmt mehr als 3.000 Geschädigte nach Sparkassen-Einbruch

Datum17.01.2026 08:40

Quellewww.zeit.de

TLDRNach dem Einbruch in eine Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen, bei dem mehr als 3.000 Schließfächer ausgeräumt wurden, wird die Polizei die betroffenen Geschädigten befragen. Diese umfangreiche Vernehmung soll mehrere Wochen dauern und erfordert zusätzliche Büroräume. Die Täter überwanden verschiedene Sicherheitssysteme und brachten einen Bohrer in den Tresorraum. Der Schaden wird auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, möglicherweise sogar im dreistelligen Millionenbereich, geschätzt.

InhaltWochenlang wird die Polizei die Geschädigten des Sparkassen-Einbruchs in Gelsenkirchen befragen. Sie hat dafür eigens Büroräume angemietet. Die Polizei Gelsenkirchen hat die Vernehmung von mehr als 3.000 Geschädigten des Sparkassen-Einbruchs angekündigt. Ab Montag sollen alle Betroffenen die Möglichkeit erhalten, bei der Polizei Angaben zum Inhalt ihrer aufgebrochenen Schließfächer zu machen. Wegen der hohen Zahl an Geschädigten rechnet die Behörde mit wochenlangen Befragungen. Für die Vernehmungen hat die Polizei nach eigenen Angaben zusätzliche Büroräume angemietet. "Die sehr umfangreiche und nun beginnende Geschädigten-Vernehmung bedurfte einer umfangreichen logistischen Planung, die nun in die Umsetzung geht", teilte die Behörde mit. Bei dem Einbruch Ende Dezember hatten die Täter mehrere Sicherheitssysteme überwunden und sich mit einem Bohrer direkt in den Tresorraum der Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen gebohrt. Sie räumten mehr als 3.000 Kundenschließfächer aus. Den Schaden schätzt die Polizei auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, inzwischen halten Ermittler aber auch einen Schaden im dreistelligen Millionenbereich für realistisch. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.