Meeresschutz: Goldschmidt: Hochseeschutzabkommen macht Hoffnung

Datum17.01.2026 06:20

Quellewww.zeit.de

TLDRUmweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) lobt das Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens als Hoffnungsträger für internationale Zusammenarbeit im Meeresschutz. Er betont die Notwendigkeit, die übernutzten und belasteten Hohe-Seen-Gebiete zu schützen, um die Biodiversitätsziele zu erreichen. Goldschmidt fordert einen globalen Kraftakt, um die Meere zu retten, und unterstützt die Bundesregierung in der Schaffung weiterer Meeresschutzgebiete. Seine zentrale Botschaft ist, dass alle Länder ihren Beitrag leisten müssen, um die Lebensqualität der Ozeane zu sichern.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Meeresschutz“. Lesen Sie jetzt „Goldschmidt: Hochseeschutzabkommen macht Hoffnung“. Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) hat das Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommen als "ein Zeichen der Hoffnung für die internationale Zusammenarbeit in diesen von Konflikt und Egoismus geprägten Zeiten" gewürdigt. "Unsere Meere sind auch auf Hoher See zunehmend belastet und übernutzt, deswegen ist dieses Abkommen ein herausragender Schritt", so der Minister. "Mit dem Hochseeschutzabkommen haben wir die Chance, die Vielfalt des Lebens auf Hoher See für die Zukunft besser zu bewahren und das Ziel der Biodiversitätskonvention zu erreichen, 30 Prozent der Weltmeere unter Schutz zu stellen."  Er unterstütze die Bundesregierung in ihren Bemühungen für weitere Meeresschutzgebiete, so Goldschmidt. "Es ist völlig klar, dass die Meere nur durch einen Kraftakt der Weltgemeinschaft wieder in einen guten Zustand gebracht werden können – und der ist bitternötig, denn die Meere sind unsere menschliche Lebensversicherung. Alle müssen ihren Beitrag leisten, in Schleswig-Holstein, aber auch auf hoher See." © dpa-infocom, dpa:260117-930-557403/1