Datum17.01.2026 05:13
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Nationalgarde wird bis Ende 2026 in Washington, D.C. bleiben, um Trumps "Recht und Ordnung"-Initiativen zu unterstützen. Trump plant zudem, Länder mit Strafzöllen zu belegen, die seinen Grönland-Plan nicht unterstützen. In Dänemark und Grönland wird gegen seine Ansprüche demonstriert. Außerdem unterstützen die USA den Bau eines neuen Atomreaktors in der Slowakei, um deren Abhängigkeit von russischer Technologie zu verringern. Ein Boulevard in Florida wurde nach Trump benannt, was auf Kritik stößt.
InhaltDer Einsatz der Soldaten in Washington, D.C. wird bis zum Jahresende verlängert. US-Präsident Donald Trump will Unterstützer Grönlands mit Strafzöllen belegen. Die Nacht Die US-Regierung will, dass in der Hauptstadt Washington, D.C. noch bis Ende 2026 Nationalgardisten patrouillieren. Heeresminister Dan Driscoll unterzeichnete eine Mitteilung, in der es heißt, "die Bedingungen der Mission" ließen eine Verlängerung der Stationierung über Ende Februar hinaus zu. So könnten US-Präsident Donald Trumps "andauernden Bemühungen, Recht und Ordnung wiederherzustellen", weiter unterstützt werden. Derzeit befinden sich rund 2.400 Nationalgardisten in Washington, etwa 700 davon aus dem Hauptstadtbezirk District of Columbia, die restlichen kommen aus elf US-Bundesstaaten, die von Republikanern regiert werden. Im Dezember hatte ein Bundesberufungsgericht verfügt, dass die Gardisten, die bereits seit dem Sommer in der Stadt sind, weiter in der Hauptstadt bleiben dürfen. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Länder mit Strafzöllen belegen zu wollen, die seinen Plan zur Kontrolle Grönlands nicht unterstützen. Während einer Veranstaltung im Weißen Haus behauptete Trump erneut, Grönland sei aus Sicht der USA wichtig für die nationale Sicherheit. In Dänemark und Grönland wollen an diesem Samstag Tausende Menschen gegen Trumps Besitzansprüche in der Arktis demonstrieren. Verfolgen Sie weitere Ereignisse zu Grönland in unserem Liveblog. Die USA unterstützen den Bau eines neuen Atomreaktors in der Slowakei. Der Ausbau der Atomenergie solle dem EU-Land helfen, seine Abhängigkeit von russischer Technologie zu verringern, teilten beide Seiten mit. Kernstück der Vereinbarung ist der Bau eines neuen Reaktorblocks am bestehenden Kraftwerksstandort Jaslovské Bohunice im Westen der Slowakei, der sich vollständig in Staatsbesitz befinden und auf US-Technologie basieren soll. Das US-Unternehmen Westinghouse soll das Reaktorprojekt übernehmen. Mehr zu der Vereinbarung zwischen den USA und der Slowakei lesen Sie hier. Ein Boulevard, der zu Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago in Florida führt, ist nach dem US-Präsidenten benannt worden. Während einer Zeremonie wurde die neue Straßenplakette mit der Aufschrift "President Donald J. Trump Boulevard" präsentiert. Die Umbenennung betrifft den östlichen Abschnitt des Southern Boulevard, der vom Flughafen über Bingham Island zu Trumps Anwesen in West Palm Beach führt. Auch das Kennedy Center, ein renommiertes Kulturzentrum in der US-Hauptstadt Washington, D.C., trägt seit einiger Zeit zusätzlich Trumps Namen, was für viel Kritik sorgte. Nach dem tödlichen Einsatz US-Abschiebebehörde ICE im Bundesstaat Minnesota hat eine Bundesrichterin die Befugnisse der dortigen Beamten eingeschränkt. Friedliche Protestierende und Autofahrer dürften nicht festgenommen oder mit Pfefferspray vertrieben werden, teilte Bundesrichterin Katherine Menendez in ihrer 83-seitigen Anordnung mit. Sie gab dem US-Heimatschutzministerium 72 Stunden Zeit für die Umsetzung. Die Proteste gegen Trumps Abschiebepolitik und ICE hatten sich ausgeweitet, nachdem ein ICE-Polizist am Mittwoch der vergangenen Woche die unbewaffnete Mutter Renee Nicole Good in ihrem Auto getötet hatte. Die Lage in der Stadt ist angespannt. Lesen Sie mehr zur Entscheidung der Richterin in Minnesota. Eine Chronik der Arbeit der US-Regierung unter Donald Trump seit ihrem Amtsantritt finden Sie hier.