Datum17.01.2026 05:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDer ADAC warnt norddeutsche Autofahrer vor vermehrten Schlaglöchern, die durch winterliches Wetter und den Frost-Tau-Wechsel entstehen. Diese Fahrbahnschäden können plötzlich auftreten und stellen ein Sicherheitsrisiko für Pkw, Fahrradfahrer und Fußgänger dar. Der ADAC rät zu Vorsicht, ausreichendem Abstand und empfiehlt, Schlaglöcher zu kennzeichnen und schnell zu beheben. Trotz einer entspannten Verkehrssituation nach dem Sturm "Elli" bleibt die Gefahr von Straßenschäden hoch.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Vorsicht auf den Straßen: ADAC warnt vor Schlaglöchern“. Durch das winterliche Wetter in Norddeutschland steigt die Zahl der Schlaglöcher auf den Straßen. Der ADAC rechnet zwar eine Woche nachdem der Wintersturm "Elli" für Verkehrschaos gesorgt hat, wieder mit einer entspannten Verkehrslage am Wochenende, trotzdem sollten Autofahrer vorsichtig sein. "Je kälter der Winter, desto mehr Straßenschäden", erklärt ein Sprecher des ADAC. Die Fahrbahnschäden können oft schlagartig auftreten und stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer dar, warnt der ADAC Hansa. Schlaglöcher seien eine typische Folge des sogenannten Frost-Tau-Wechsels. Wasser dringe in bestehende Risse in Fahrbahnen und dehne sich beim Frieren aus. Wenn das Wasser dann wieder auftaut, verliere der Asphalt an Stabilität. Wenn die Straßen dann instabil geworden sind, können schwere Belastungen ganze Asphaltstücke lösen. Außerdem seien Schlaglöcher oft mit Wasser und Schneematsch gefüllt, wodurch sie schwer zu erkennen seien. Der ADAC Hansa rät Autofahrern deswegen dazu, genügend Abstand zu halten und Fahrradfahrern auf geräumte Strecken auszuweichen. Nicht nur Autos können durch die Schlaglöcher beschädigt werden, sondern auch Fahrradfahrer und Fußgänger können sich verletzen. Der ADAC ruft alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht auf und appelliert an die zuständigen Behörden, Straßenschäden deutlich zu kennzeichnen und schnell zu beheben. © dpa-infocom, dpa:260117-930-557222/1