Datum21.10.2025 01:01
Quellewww.zeit.de
TLDRDie USA, Mexiko, Costa Rica und Jamaika planen, die Frauen-WM 2031 auszurichten, um den Frauenfußball in Nord- und Mittelamerika zu stärken. Der US-Fußballverband bestätigte, dass dieses Bündnis der einzige Bewerber für das Turnier mit 48 Mannschaften ist. Ziel ist es, ein unvergessliches Turnier zu veranstalten und ein bleibendes Vermächtnis für den Frauenfußball zu schaffen. Die endgültige Entscheidung über die Ausrichter erfolgt beim FIFA-Kongress am 30. April 2026 in Vancouver.
InhaltDie WM 2031 soll den Frauenfußball in Nord- und Mittelamerika stärken. Den Zuschlag haben die beteiligten Verbände noch nicht – es gibt aber keine anderen Bewerber. Die USA wollen gemeinsam mit Mexiko, Costa Rica und Jamaika die Fußballweltmeisterschaft der Frauen 2031 austragen. Das teilte der US-amerikanische Fußballverband mit. Das Dreiebündnis aus dem Kontinentalverband CONCACAF ist demnach der einzige Bewerber für die erste Endrunde, die mit 48 Mannschaften ausgespielt werden wird. Die Verbände haben einer gemeinsamen Mitteilung zufolge zum Ziel, "das wirkungsvollste Turnier der Geschichte" zu veranstalten. Die WM solle ein bleibendes Vermächtnis für den Frauenfußball in Nordamerika, Mittelamerika und der Karibik sein. Gianni Infantino, Präsident des Weltverbandes Fifa, hatte die USA im April als einzigen Bewerber bestätigt und angekündigt, dass es wahrscheinlich noch weitere Co-Gastgeber geben werde. Offiziell bekannt gegeben werden die Ausrichter des Turniers beim Fifa-Kongress am 30. April 2026 im kanadischen Vancouver. Die USA und Mexiko hatten ursprünglich geplant, sich bereits um die Frauenweltmeisterschaft 2027 zu bewerben. Sie zogen ihre Kandidatur jedoch wenige Wochen vor der Abstimmung 2024 in Bangkok zurück, um sich auf eine erfolgreiche Bewerbung für 2031 zu konzentrieren. Die Endrunde 2027 findet in Brasilien statt, um dieses Turnier hatte sich auch Deutschland mit den Niederlanden und Belgien bemüht. Europa wird im Jahr 2035 aller Voraussicht nach wieder Schauplatz einer Frauen-WM sein. Das Quartett England, Schottland, Wales und Nordirland ist laut Infantino bislang der einzige Bewerber.