Datum17.01.2026 01:00
Quellewww.zeit.de
TLDRSven Schulze, der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, äußert Optimismus über das Wahlergebnis im September 2026, trotz negativer Umfragen, die die AfD vor der CDU sehen. Er warnt vor einer „Denkzettel-Wahl“ gegen die Berliner Politik. Schulze wird Ende Januar Nachfolger von Reiner Haseloff als Ministerpräsident, der sein Amt vorzeitig abgibt, unterstützt von den Koalitionspartnern SPD und FDP.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landtagswahl“. Lesen Sie jetzt „Schulze: Wahlergebnis wird anders sein als Umfragewerte“. Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, gibt sich trotz der bisherigen Umfragwerte für seine Partei zuversichtlich. "Ich bin sicher, dass die derzeitigen Umfrageergebnisse nicht die Wahlergebnisse im September 2026 sein werden", sagte der 46-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wahlumfragen sehen bislang die AfD klar vor der CDU gefolgt von den Linken. Der designierte Ministerpräsident warnte vor einer Denkzettel-Wahl. "Wichtig ist erst mal, dass jeder versteht, dass jetzt nicht der Zeitpunkt ist, um der Politik in Berlin einen Denkzettel zu verpassen", sagte er. Schulze soll Ende Januar dem langjährigen Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) als Ministerpräsident nachfolgen. Anders als ursprünglich geplant hat Haseloff sich entschieden, seinen Posten vorzeitig abzugeben. Die Koalitionspartner SPD und FDP unterstützen den Wechsel. © dpa-infocom, dpa:260117-930-556972/1