Datum16.01.2026 22:14
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Marseille rollte ein führerloser Lieferwagen in eine Gruppe von Schülern und verletzte elf Personen, darunter neun Kinder, die von einem Schulausflug zurückkamen. Der Fahrer hatte das Fahrzeug auf einer abschüssigen Straße abgestellt, als die Bremsen versagten. Vier Kinder und zwei Frauen erlitten leichte Verletzungen, ein achtjähriger Junge könnte sich einen Knochenbruch zugezogen haben. Der Fahrer wird von der Polizei befragt und die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. Psychologische Hilfe wurde für die Betroffenen organisiert.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Frankreich“. Lesen Sie jetzt „Lieferwagen rollt in Schülergruppe - Verletzte in Marseille“. Ein führerloser Lieferwagen ist im südfranzösischen Marseille in eine Schülergruppe gerollt und hat elf Menschen verletzt, darunter neun Kinder. Der Unfall sei passiert, als die Kinder von einem Schulausflug zurückgekommen seien, teilte der Bürgermeister der Hafenstadt, Benoît Payan, mit. Wie die örtliche Zeitung "La Provence" berichtete, hatte der Lieferwagenfahrer sein Fahrzeug auf einer leicht abschüssigen Straße in der Nähe einer Schule abgestellt und für eine Zustellung verlassen. Offenbar funktionierten die Bremsen des Wagens nicht richtig und dieser rollte rückwärts in die Gruppe von rund 20 Schülerinnen und Schülern und drei Erwachsenen. Nach abschließender Bilanz der Rettungskräfte kamen vier Schülerinnen und vier Schüler im Alter zwischen acht und elf Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 27 und 40 Jahren mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, wie der Sender TF1 berichtete. Ernsthaft verletzt wurde demnach ein weiterer achtjähriger Junge, bei dem der Verdacht auf einen Knochenbruch bestand. Der Fahrer des Lieferwagens wurde von der Polizei befragt, er musste sich einem Alkohol- und Drogentest unterziehen. Nach ersten Erkenntnissen versagten die Bremsen des Fahrzeugs, das sich ansonsten in einem ordnungsgemäßen Zustand befand. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Für die Betroffenen wurde psychologische Hilfe organisiert. © dpa-infocom, dpa:260116-930-556850/1